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Treffen mit Altmaier

Wirtschaftsgipfel: "Rand des Erträglichen"

Eine zeitnahe Perspektive für einen Ausstieg aus dem Lockdown und die teils immer noch schleppende Auszahlung der Finanzhilfen waren Themen beim Wirtschaftsgipfel mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am 16. Februar.

Vertreten durch den Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) nahmen als Spitzenverbände der Automatenwirtschaft auch der Bundesverband Automatenunternehmer (BA) sowie das Forum der Automatenunternehmer an diesem Gipfel teil.

"Der Lockdown bringt uns wirtschaftlich und auch gesellschaftlich zunehmend an den Rand des Erträglichen. Eine zeitnahe und praktikable Perspektive aus dem Lockdown ist unerlässlich. Hinzu kommt: Die Auszahlung der zugesagten Wirtschaftshilfen darf nicht länger verzögert werden", erklärt BDWi-Präsident Michael H. Heinz in einer Pressemitteilung.

Ausdrücklich ging Heinz auf die Situation der Spielhallen ein: "Viele Branchen sind trotz ausgeklügelter Schutzkonzepte vom Lockdown betroffen. Das gilt auch für die Spielhallen", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wegen zunehmender Impfungen und des Schutzes vulnerabler Gruppen sollte eine Überlastung des Gesundheitssystems vermeidbar sein. Lockerungen der Lockdown-Bedingungen seien deshalb "vertretbar und notwendig", argumentiert Heinz. Als Hindernis für die Wirtschaft beim Umgang mit der Corona-Krise bezeichnete Heinz die Arbeit der Behörden. " Ein Problem ist die Bürokratie und die Effektivität von Behörden."

BA-Präsident Thomas Breitkopf, der auch Vizepräsident des BDWi ist, dankt Heinz in einer Pressemitteilung für dessen Einsatz sowie für die "zuverlässige und langjährige gute Zusammenarbeit zwischen BDWi und BA". Der Bundesverband Automatenunternehmer werde im Schulterschluss mit den Spitzenverbänden unter dem Dach der Deutschen Automatenwirtschaft auch weiterhin die unverzügliche Auszahlung der Wirtschaftshilfen einfordern und um die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Spielhallen und Gastronomiebetriebe ringen.

Altmaier habe zugesichert, die Empfehlungen der Wirtschaft bei der Erarbeitung eines Konzeptes zur Wiedereröffnung miteinzubeziehen, berichtet das Forum in einer Pressemitteilung. Dieses müsse neben flächendeckend zur Verfügung stehenden Schnelltests insbesondere auch die bestehenden Hygienekonzepte berücksichtigen.

Mit Blick auf die Corona-Wirtschaftshilfen informierte Altmaier über die geplante Errichtung eines Härtefallfonds, heißt es weiter. Für Unternehmen, welche durch die bestehenden Hilfsprogramme keine oder unzureichende Hilfszahlungen erhalten können, soll im Einzelfall über gesonderte finanzielle Unterstützung entschieden werden.

Noch vor dem nächsten Treffen von Bund und Ländern am 3. März soll es ein weiteres Gipfeltreffen zwischen Altmaier und Vertretern der Wirtschaft geben.

Foto: © vegefox – stock.adobe.com

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