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Spielerschutz-Fachtagung

"Wir sitzen alle in einem Boot!"

Eine Fachtagung zum Spielerschutz in Baden-Württemberg gab einen Einblick in die Praxis und zog eine Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesglücksspielgesetzes.

Zur Fachtagung "Spielerschutz in Baden-Württemberg – Eine Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesglücksspielgesetzes" am 22. Februar in Stuttgart luden die Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim, der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation, Die Zieglerschen sowie die Evangelische Gesellschaft (eva) ein. Etwa 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Sparten des Glücksspielwesens, aus Behörden, Ministerien und der Politik nahmen die Einladung an.

Man wurde sich schnell einig, dass der Spieler- und Jugendschutz nur durch einen konsequenten Dialog zwischen den Glücksspielanbietern und Vertretern aus dem Hilfesystem gelingen kann. Nur so könne der Spielerschutz vorangetrieben werden, so Prof. Tilmann Becker von der Uni Hohenheim. Und Günther Zeltner, eva, ergänzte: "Wir sitzen alle in einem Boot und leisten einen Beitrag zum Spielerschutz."

Die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion aus den unterschiedlichen Bereichen des Glücksspielwesens, aus dem Wirtschaftsministerium und dem Hilfesystem wiesen darauf hin, dass bei allen Diskussionen zu Spielerschutz-Maßnahmen der Spieler nicht vergessen werden sollte. Eine zentrale, glücksspielformübergreifende Sperrdatei wurde unisono als ein ganz wichtiges Kriterium gelingenden Spielerschutzes genannt. Außerdem wurde der mangelnde Vollzug durch die Ordnungsbehörden, vor allem was das illegale Glücksspiel betrifft, kritisiert. Die Zertifizierung sei ein wichtiges Qualitätsmerkmal für Spielhallen, so Automatenunternehmer Adrian Bolanz und Günther Zeltner ergänzte, dass eine Anerkennung der Zertifizierung durch die Politik auch für den Spielerschutz förderlich sei.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zur Fachtagung in der März-Ausgabe von games & business.

Bild: Tauschten sich zum Spielerschutz und zur Regulierung in Baden-Württemberg aus (v.l.): Adrian Bolanz, Pratsch Automaten, Matthias Brehm, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Holger Urbainczyk, Baden-Württembergischer Verband für Prävention und Rehabilitation, Moderator Ulrich Albrecht, Die Zieglerschen, Otto Wulferding, Baden-Württembergische Spielbanken und Georg Wacker, Staatl. Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg

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