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Automaten-Verband Saar

"Wer jetzt keinen guten Anwalt hat ..."

Mit unverblümter Kritik rechnete Christian Antz, 1. Vorsitzender des Automaten-Verbands Saar, auf der Mitgliederversammlung des Verbandes mit der Landespolitik ab.

"Jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn wir das tun, wird es nur noch schlimmer", appellierte Christian Antz an seine Mitglieder. Auf der Mitgliederversammlung des Automaten-Verbands Saar (AVS) forderte er dazu auf, nach vorne zu schauen und für die Zukunft zu kämpfen.

Dieser Kampf spielt sich im Saarland allerdings inzwischen vorwiegend auf dem juristischen Parkett ab. In die Landespolitik hat man ganz offenbar jegliches Vertrauen verloren. Der regierenden CDU warf Antz Doppelzüngigkeit vor. Es sei eine "Vernichtungskampagne" gegen die Automatenwirtschaft, die da um sich greife. Die saarländische Politik sei ausschließlich auf den Erfolg ihrer staatlichen Casinos fixiert. Die würden jetzt erst recht profitieren, weil die Geldspielgeräte nach neuer Spielverordnung unattraktiv geworden seien. Und das Landesverwaltungsamt kenne mit der Abwicklung der Mehrfachkonzessionen keine Gnade: "Wer jetzt keinen guten Anwalt hat ...".

Trotz dieser massiven Probleme forderte Antz die Mitglieder auf, neben dem Kampf um die Existenz nie die Qualität in ihren Betrieben außer Acht zu lassen. "Aus eigener Erfahrung" plädierte er für die Zertifizierung, "auch wenn sie uns im Saarland politisch nichts bringt. Aber unseren Betrieben hilft sie".

Auf der Sitzung im Saarland referierten unter anderem Simone Storch (BA-Geschäftsführerin) zur politischen Lage aus Berliner Sicht, Stephan Burger (BA-Justiziar) zu aktuellen Rechtsfragen und Dirk Lamprecht (AWI-Geschäftsführer) zu den Veränderungen beim Sozialkonzept.

Lesen Sie die ausführliche Berichterstattung über die Sitzung an der Saar in der April-Ausgabe von games & business.

Foto: Tauschten sich über die Situation im Saarland aus (v.l.): Markus Schackmann, 2. AVS-Vorsitzender, Christian Antz, 1. AVS-Vorsitzender, Hans-Jürgen Jentzsch, AVS-Vorstand, Simone Storch, BA-Geschäftsführerin und Udo Altpeter, AVS-Vorstand.

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