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Lockdown

Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen

Aufgrund der verlängerten Lockdown-Maßnahmen werden auch die staatlichen Wirtschaftshilfen verlängert bzw. erweitert. Der Bundesverband Automatenunternehmer (BA) fasst die Neuerungen zusammen.

Die Novemberhilfe, bzw. nunmehr auch Dezemberhilfe, richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen aufgrund der staatlichen Eingriffe im November bzw. Dezember direkt erfasst sind. Das gilt auch für öffentliche und gemeinnützige Unternehmen. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Mit der Überbrückungshilfe II unterstützt die Bundesregierung bereits heute Unternehmen sowie Soloselbstständige und selbstständige Freiberuflerinnen und Freiberufler. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse zu Fixkosten, also etwa Mieten, Pachten, Leasingkosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatzabhängig sind. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Diese Überbrückungshilfe II wird nunmehr als Überbrückungshilfe III bis zum 30. Juni 2021 verlängert und zugleich ausgeweitet.

Die maximale Förderung pro Monat wird auf 200.000 Euro (bisher 50.000 Euro) erhöht sowie der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen erweitert. Die bisherige Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 249 Beschäftigten entfällt. Nunmehr sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt, die die entsprechenden Kriterien erfüllen.

Die Überbrückungshilfen sollen zudem im Rahmen einer Sonderregelung für die Monate November und Dezember 2020 auch für Unternehmen zur Verfügung stehen, die nur indirekt von den Schließungen betroffen sind, beispielsweise aufgrund umfassender Schließungen im Innenstadtbereich und damit einhergehender fehlender "Laufkundschaft".

Neben Fixkosten sollen auch andere Kosten gefördert werden, z.B. Kosten für bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten bis zu 20.000 Euro, Abschreibungen für Wirtschaftsgüter bis zu 50 Prozent und Kosten für Marketing und Werbung.

Bislang konnten Soloselbstständige keine Fixkosten aus dem Kostenkatalog geltend machen und keine Überbrückungshilfe beantragen. Die sog. Neustarthilfe für Soloselbstständige soll diese Unterstützungslücke mittels einer einmaligen Betriebskostenpauschale schließen. Die Neustarthilfe sieht einen einmaligen Zuschuss von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum (bis zu 5.000 Euro) für diejenigen Soloselbstständigen vor, deren Umsatz zwischen Dezember 2020 bis Juni 2021 stark zurückgegangen ist. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Foto: © bluedesign – stock.adobe.com

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