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Ausbildungsprämie sichern

Unterstützung für Unternehmen

Kleine und mittlere Ausbildungs-Unternehmen, die von der Coronakrise unter anderem im April und Mai dieses Jahres besonders betroffen waren, erhalten Unterstützung, wenn sie weiter ausbilden.

Die "Ausbildungsprämie" fördert kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019.

Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Eine "Ausbildungsprämie plus" von 3000 Euro pro Ausbildungsvertrag erhalten KMU-Unternehmen für jeden Vertrag, der über den Schnitt der letzten Jahre hinausgeht. Die Prämie gibt es auch für Unternehmen, die Azubis aus Betrieben übernehmen, die wegen Insolvenz die Ausbildung nicht fortsetzen können.

Die Anträge für die Prämien müssen bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten diese Kriterien: Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zum April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Wichtig: Neben den genannten Bedingungen gelten die allgemeinen Voraussetzungen des Bundesprogramms. Sie finden dort auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen zur ersten Förderrichtlinie

Foto: © BullRun – stock.adobe.com

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