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Sportwetten

Unterschied online und stationär immer größer

Die Schere zwischen stationären Wettbüros und Online-Plattformen geht coronabedingt noch weiter auf. Dennoch kann ein Teil des Umsatzes jetzt nachgeholt werden, meint DSWV-Präsident Mathias Dahms.

"Wir sind von der Normalität noch ein ganzes Stück entfernt. Der Re-Start der Bundesliga war natürlich sehr erfreulich, dennoch sind die Umsätze erst bei etwa zwei Dritteln des Niveaus vor Corona", sagt Mathias Dahms (Foto), Präsident des Deutschen Sportwettenverbands (DSWV), gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Auch wenn auf Bet-at-Home etwa zuletzt Tischtennis zur populärsten Sportart avancierte, fällt insbesondere die Rolle von Fußball ins Gewicht. Ein Tipico-Sprecher sieht den Anteil der Sportart bei "mehr als drei von vier Wetten", Dahms gar "bei über 90 Prozent", so die dpa. Die verlängerten nationalen Saisons und die im August anstehenden europäischen Wettbewerbe sorgen dafür, dass das Sommerloch ausbleibe und ein Teil des verlorenen Umsatzes aufgeholt werden könne, so Dahms.

Allerdings gehe die Schere zwischen stationären Wettbüros und Online-Plattformen noch weiter auf. Auch wenn Anfang Mai die ersten Wettbüros wieder öffnen konnten, dürften sich die Kunden dort nicht aufhalten. Der soziale Faktor und Umsatz gingen verloren. "Da wird es der eine oder andere sicher nicht schaffen", wird Dahms von der dpa zitiert. Hier geht es zum kompletten dpa-Artikel in den Stuttgarter Nachrichten.

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