Dachverband

Anzeige


Sonderregelung

Telefonische Krankschreibung

Wegen steigender Infektionszahlen und des Aufkommens der allgemeinen Erkältungs- und Grippewelle können Arbeitnehmer sich ab dem 19. Oktober wieder telefonisch krank melden.

Eine Sonderregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gestattet es Arbeitnehmern, sich ab dem 19. Oktober wieder telefonisch krankzumelden, informiert Rechtsanwalt Dirk Stapel, Rechtsberater des Forums der Automatenunternehmer. Diese Regelung gilt zunächst befristet bis zum Jahresende.

Dazu meldet sich der Patient telefonisch bei seinem Arzt, der wiederum einige Fragen stellt. Werden diese plausibel beantwortet, kann der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu sieben Kalendertage ausstellen. Eine einmalige Verlängerung – erneut auf telefonischem Wege – um bis zu sieben weitere Tage ist möglich, erläutert Stapel.

"Um Ansteckungsrisiken zu vermeiden, ist diese Möglichkeit sicher geeignet. Sie birgt aber auch die Gefahr des Missbrauchs in sich. In Zweifelsfällen wird sich hier die Frage stellen, ob die Rechtsprechung einer ohne unmittelbaren Patientenkontakt erstellten ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung den gleichen hohen Beweiswert zumisst wie einer auf Basis einer ärztlichen Untersuchung erstellten Bescheinigung", führt Stapel weiter aus.

Foto: © Elnur – stock.adobe.com

Zurück


Anzeige