Dachverband

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Sommerfest der DAW

Stecker fordert Wende bei Regulierung

Das gut besuchte Sommerfest der DAW nutzte der Sprecher des Vorstandes, Georg Stecker, um einen Paradigmenwechsel bei der Glücksspielregulierung zu fordern.

Die Location ist prominent. Im Teehaus im Englischen Garten in Berlin feierte die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) ihr Sommerfest. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer setzte sich in diesem Jahr an die Spitze der illustren Gästeschar.

DAW-Sprecher und Gastgeber Georg Stecker nutzte die Gelegenheit, in seinen Begrüßungsworten die eine oder andere ernste Saite anzuschlagen. Er forderte von der Politik einen kompletten Richtungswechsel bei der Glücksspielregulierung. Legales Spiel wie das der deutschen Automatenwirtschaft aber auch das von Lotto und den staatlichen Spielbanken gerate gegenüber den illegalen Spielangeboten alarmierend ins Hintertreffen. Das sei die Folge "einer verfehlten Regulierung und eines fehlenden Vollzugs". Das müsse gestoppt werden. "Wir brauchen jetzt sofort eine wirksame Stärkung der legalen Angebote, und wir brauchen jetzt dringend einen kompletten Neuanfang durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben", so Stecker unmissverständlich.

Zum Sommerfest der DAW waren rund 300 Gäste aus Branche, Politik, Medien und Wissenschaft gekommen. Auch Gäste aus anderen Glücksspielbereichen wie Sportwetten und Spielbanken waren da. Für wirklich coolen Sound am heißen Sommerabend in Berlin sorgten Sophia und Anna-Marlene Bicking mit relaxten Liedern aus dem Herzen des traditionellen Songbook von Pop und Jazz. Die Sängerinnen sind die Töchter von Simone Storch, Geschäftsführerin des Bundesverbands Automatenunternehmer.

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