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Corona-Pandemie

Staat weitet Hilfen aus

Der Staat will Unternehmen in der Corona-Pandemie noch stärker unter die Arme greifen: Die Überbrückungshilfe III wurde verbessert sowie ein Eigenkapitalzuschuss auf den Weg gebracht.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) haben zur Kompensation der wirtschaftlichen Schäden, die mit der Corona-Pandemie einhergehen, die Überbrückungshilfe III verbessert sowie einen Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Krise betroffene Unternehmen auf den Weg gebracht. Das meldet der Bundesverband Automatenunternehmer (BA).

Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten laut BA einen Eigenkapitalzuschuss, der zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt wird. Dieser beträgt demnach bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten erstattet bekommt.

Neben dem neuen Eigenkapitalzuschuss wird die Überbrückungshilfe III laut BA unter anderem um nachfolgende Punkte erweitert:

1. Die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, wird auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet.

2. Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.

3. Der Eigenkapitalzuschuss und die weiteren Verbesserungen werden im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt.

"Die FAQ zur Überbrückungshilfe III werden überarbeitet und zeitnah veröffentlicht", informiert der BA. Darin werde das Verfahren zur Auszahlung des Eigenkapitalzuschusses erläutert. Nach Anpassung des Programms könne die Antragstellung über die bekannte Plattform erfolgen.

Foto: © Oliver Boehmer – bluedesign – stock.adobe.com

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