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Online-Glücksspiel

Spielerschutz mit Algorithmen

Durch den neuen Staatsvertrag wird der Einsatz KI-gestützter Software (Künstliche Intelligenz) zur Erkennung von problematischem Spielverhalten für Online-Glücksspielanbieter zur Pflicht. Unser Interview-Partner Dr. Michael Auer (Foto) zählt zu den führenden Experten in diesem Bereich.

Der Psychologe und Statistiker Dr. Michael Auer hat 2003 das Unternehmen Neccton gegründet, das KI-gestützte Software anbietet, um spielsuchtgefährdete Spieler zu erkennen. "Der Begriff KI umfasst alle Anwendungen, bei denen Maschinen eine menschenähnliche Denkleistung vollbringen. Die Grundidee besteht darin, dass die Maschinen dem menschlichen Gehirn immer mehr ähneln und in der Lage sind zu lernen, zu urteilen und Probleme eigenständig zu lösen. Im Grunde dreht sich alles um die mathematische Abbildung von Mustern", sagt Auer im Interview mit games & business.

Auf den Bereich des Glücksspiels übertragen, bedeutet das: "Der Computer identifiziert innerhalb der Datenmenge, die ein Spieler in einem Online-Casino 'produziert', mittels Algorithmen gewisse Parameter, die für ein problematisches Spielverhalten und eine potenzielle Suchterkrankung sprechen", so Auer.

Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer ist Auer auch Wissenschaftler und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim.

Lesen Sie in der September-Ausgabe von games & business, wie diese Software funktioniert und was Auer über Lugas, das Auswertungssystem der Glücksspielbehörde, sagt.

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