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DAW-Richtigstellung

Spiegel-Bericht in zentralen Aussagen unwahr

Der Bericht des Spiegels "Zocken ohne Limit" vom 24. November 2018 ist in einigen zentralen Aussagen falsch. Die DAW stellt das richtig.

Die Deutsche Automatenwirtschaft hat am 3.12. eine Richtigstellung zum Bericht des Magazins Der Spiegel "Zocken ohne Limit" (48/2018) vom 24. November 2018 auf seiner Webseite veröffentlicht: Die Äußerung "Spieler können an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tag verzocken oder gewinnen" ist unwahr.

Richtig ist, dass die von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in ihrer Bauart geprüften Spielgeräte die gesetzlichen Vorgaben des § 13 Spielverordnung (SpielV) einhalten. Danach ist der Geldaufwand für das Spiel in einer einzelnen Stunde exakt limitiert. Nach dem Wortlaut in §13 Nr. 4 SpielV darf die Summe der Verluste (Einsätze abzüglich Gewinne) im Verlauf einer einzelnen Stunde den Betrag von EUR 60,00 im Maximum nicht übersteigen. Bei längerfristiger Betrachtung darf durchschnittlich kein höherer Betrag als 20 Euro je Stunde in der Kasse verbleiben (§12, Abs. 2 Nr. 1, SpielV). Damit ist es objektiv unmöglich, dass Spieler "an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tage verzocken".

Auch die Äußerung im Folgesatz: "Damit konfrontiert, verteidigt sich der Vorstandssprecher des Automatenwirtschaftsverbands Georg Stecker, die staatlichen Vorgaben machten 'keine Vorschriften über die Gestaltung der Spielabläufe'" ist unwahr.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker sei nicht mit dieser Äußerung hinsichtlich einer angeblichen Gewinn- und Verlustmöglichkeit von "mehreren Zehntausend Euro" konfrontiert worden. Er sei diesbezüglich nicht befragt worden. Außerdem habe Der Spiegel die Antworten von Georg Stecker nicht korrekt wiedergeben, weshalb die DAW die Fragen und Antworten hier originalgetreu wiederholt.

Foto: © DAW/Urban

 

 

 

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