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freddy fischer stiftung

Solidaritätspreis 2019 in Essen vergeben

Die freddy fischer stiftung und die Neue Ruhr Zeitung (NRZ) haben am 4. Juli in Essen den mit 7.000 Euro dotierten Solidaritätspreis 2019 an junge Ehrenamtsträger vergeben.

Acht Preise in Höhe von insgesamt 7.000 Euro vergaben die freddy fischer stiftung und die Neue Ruhr Zeitung am 4. Juli im neuen Funke Medienhaus in Essen an junge Ehrenamtsträger. Den ersten Platz belegte das Team von "U25 Gelsenkirchen", das suizidgefährdete Jugendliche begleitet. Betroffene Jugendliche in Krisensituationen können sich anonym und kostenlos auf der Homepage des Vereins anmelden und erhalten via E-Mail Beratung, Unterstützung und Hilfe.

"Ihr seid richtige Krisenhelfer", lobte Freddy Fischer, Aufstellunternehmer aus dem Ruhrgebiet sowie Gründer und Schirmherr der gleichnamigen Stiftung, die jungen Gewinner bei der Preisvergabe. Seit dem Start 2013 haben die Mitarbeiter von "U25 Gelsenkirchen" schon über 1.000 Klienten erfolgreich begleitet, hob Fischer hervor. "Selbstmord ist in unserem Land die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen – pro Tag sterben zwei Jugendliche durch Suizid", erläuterte Fischer.

Mit dem seit 2009 vergebenen Solidaritätspreis werden immer ehrenamtlich tätige Menschen für ihr Engagement ausgezeichnet. Dieses Mal stand der Preis unter dem Motto "Jung. Engagiert. Hilfreich." und richtete sich an Personen unter 25 Jahren. Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Chefredakteur der NRZ Manfred Lachniet, die zusammen mit Fischer die Preise überreichten, zeigten sich "begeistert, dass sich so viele junge Menschen ehrenamtlich engagieren".

Insgesamt 35 Bewerbungen unterschiedlicher Teams aus dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus Düsseldorf waren eingegangen. "Ihr seid der soziale Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält und ihr steht für die Kumpelkultur, die in über 200 Jahren in unserer Region von den Bergleuten in die Gesellschaft getragen wurde", sagte Fischer an alle Preisträger gerichtet.

Foto: Manfred Lachniet (vorne links) und Freddy Fischer (vorne rechts) freuten sich mit den Gewinnern des Solidaritätspreises 2019.

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