Dachverband

Anzeige


DAV-Unternehmer spenden

Sieben Mal Hilfe für zwei Jahre

Mitglieder des Deutschen Automaten-Verbands spendeten für ein Duisburger Sozialprojekt. Wie die Spenden konkret helfen werden, wurde am 6. Juli gezeigt.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Automaten-Verbands (DAV) in Essen erklärten sich zahlreiche Unternehmer spontan zu einer Spenden-Aktion der besonderen Art bereit: Jeder der 14 Unternehmer spendete 2.400 Euro an das Sozialprojekt Tausche Bildung für Wohnen (TBfW) in Duisburg-Marxloh, das an diesem Tag auch den Karl-Besse-Preis des DAV überreicht bekam.

Am 6. Juli lud Lena Wiewell (TBfW) die Spender in die "Tauschbar", die Räume des Projekts in Marxloh, ein. Dabei erläuterte sie, wofür das Geld konkret genutzt wird: Finanziert werden mit den Spenden künftig sieben Bildungspatenschaften für jeweils zwei Jahre. Bei dem Programm unterstützen Bildungspaten sozial benachteiligte Kinder im Duisburger Stadtteil Marxloh. Die Patenschaften beinhalten unter anderem eine Lernförderung, aber auch Freizeitbetreuung, etwa durch Ausflüge an Wochenenden.

"Unser Projekt hat durch Ihre Hilfe die Chance bekommen, nicht mehr mit dem Rücken zur Wand stehen zu müssen." Mit diesen Worten bedankte sich Wiewell bei den Spendern aus den Reihen des DAV. "Wir haben uns für Patenschaften über zwei Jahre entschieden, weil wir wollen, dass die Kinder nachhaltig gefördert werden", sagte Freddy Fischer, der den entscheidenden Schubs für die Spendenaktion gab.

Einige der Kinder gaben zudem einen Einblick in ihren Alltag bei TBfW. Sie berichteten davon, welche Fortschritte sie durch die Bildungspaten machen würden – und auch von ihren Berufswünschen: Von Lehrerin über Polizist bis hin zum Politiker war alles dabei. Sichtlich erfreut über die Spenden war auch Karl Besse: "Es ist schön, dass Unternehmer der Gesellschaft und sozial Schwächeren diesen Dienst erweisen dürfen."

Der gemeinnützige Verein Tausche Bildung gegen Wohnen stellt jungen Bildungspaten kostenlosen Wohnraum in Duisburg-Marxloh zur Verfügung. Im Gegenzug kümmern sich diese intensiv um benachteiligte Kinder im Stadtteil.

Zurück


Anzeige