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Online-Spiel in Europa

Richtlinien für Verbraucherschutz rechtens

Für den Europäischen Gerichtshof war die Entscheidung der Europäischen Kommission, Mitgliedsstaaten Richtlinien zum Schutz von Online-Spielern auszugeben, rechtens.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat geurteilt, dass die Entscheidung der Europäischen Kommission (EK), Mitgliedsstaaten Richtlinien zum Schutz von Online-Spielern auszugeben, rechtens war. Die belgische Regierung hatte geklagt, dass die EK ihre vertraglich zustehenden Kompetenzen mit der Ausgabe der Richtlinien überschritten habe und dass diese Richtlinien die Souveränität der Mitgliedsstaaten bei der Regulierung des Online-Spiels unterhöhlen würde.

Maarten Haijer, Generalsekretär der European Gaming und Betting Association (EGBA), des europäischen Verbands der Online-Glücksspiel- und Sportwetten-Anbieters mit Sitz in Brüssel, zeigt sich über die Entscheidung des EuGH erfreut: "Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts und unterstützen die Richtlinien der Kommission für den Schutz von Verbrauchern im Bereich des Online-Spiels. Wir rufen die Kommission nun dazu auf, die Umsetzung der Richtlinien in den Mitgliedsstaaten zu evaluieren und gegebenenfalls korrektiv einzugreifen."

Die Richtlinien der EK wurden im Jahr 2014 veröffentlicht und enthalten eine Reihe praktischer Empfehlungen, um ein hohes Maß an Spieler- und Jugendschutz in den Mitgliedsstaaten zu gewährleisten.

Bild: © nmann77 – stock.adobe.com

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