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Glücksspielstaatsvertrag

Reaktionen von Gauselmann und Löwen

Die Gauselmann Gruppe und Löwen Entertainment haben zu den aktuellen Regulierungsplänen der Bundesländer Stellung bezogen – mit gemischten Gefühlen.

In ersten Reaktionen auf die Länderpläne zur Glücksspielregulierung begrüßen die beiden führenden Industrieunternehmen im gewerblichen Automatenspiel, die Gauselmann Gruppe und Löwen Entertainment, den qualitativen Regulierungsansatz der Bundesländer. "Endlich hat sich der Gesetzgeber dazu durchgerungen, dem Kanalisierungsauftrag im Glücksspiel den Vorrang zu geben. Durch die Legalisierung des Online-Glücksspiels kann nun der Sumpf illegaler Grau- und Schwarzmärkte ausgetrocknet werden", sagt Manfred Stoffers (links im Bild), Vorstand Politik und Kommunikation bei der Gauselmann AG.

Auch Dr. Daniel Henzgen, Mitglied der Geschäftsleitung und Bevollmächtigter für Politik und Außenbeziehungen von Löwen Entertainment, begrüßt gegenüber der dpa, "dass der Markt für Online-Glücksspiel geöffnet wird". Gleichzeitig kritisiert Henzgen die nach wie vor herrschende "Diskriminierung" der Automatenwirtschaft: "Antiquierte Mindestabstände von Spielstätte zu Spielstätte bleiben bestehen, während das Online-Spiel an jedem Ort verfügbar ist." Für Stoffers wird es deswegen jetzt "darauf ankommen, dass der eingeschlagene Weg der Kanalisierung konsequent auch im stationären gewerblichen Spiel fortgesetzt wird. Dies kann nur gelingen, wenn qualitativ hochwertige stationäre Angebote gefördert werden."

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