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Mecklenburg-Vorpommern

Online-Petition gegen drohende Schließungen

In Mecklenburg-Vorpommern haben Aufstellunternehmer nun ebenfalls eine Online-Petition gestartet – gegen drohende Spielhallen-Schließungen aufgrund des neuen Landesglücksspielgesetzes ab dem 1. Juli.

Unternehmerin Anne Frederich hat diese Initiative zusammen mit dem Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland ins Leben gerufen, weil in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 100 Spielhallen mehr als der Hälfte aller Hallen die Schließung droht. Etwa 600 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze drohen deshalb wegzufallen.

Mit dieser Online-Petition wollen die Unternehmer für ein modernes Landesglücksspielgesetz in Mecklenburg-Vorpommern werben, das zur Regulierung nicht auf Mindestabstände, sondern auf Qualität setzt. Außerdem soll den über 600 Beschäftigten, die ihren Job verlieren würden, mit dieser Petition eine Stimme gegeben werden.

Die Zeit drängt: Wenn mit Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags 2021 zum 1. Juli dieses Jahres in Mecklenburg-Vorpommern der Mindestabstand von 500 Metern zwischen Spielhallen untereinander sowie zwischen Spielhallen und Jugendeinrichtungen Teil des neuen Landesglücksspielgesetzes wird, droht etlichen Betrieben im Nordosten das Aus.

Aus den gleichen Gründen haben Unternehmer auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Online-Petitionen für ihre Bundesländer gestartet.

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