Dachverband

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Austausch in Hannover

Legales Angebot stärken

Spielerschutz, aber auch die Bedeutung von Planungssicherheit für Automatenunternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stand im Mittelpunkt der Gespräche beim Parlamentarischen Abend des Automatenverband Niedersachsen (AVN) und des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW).

Zum Parlamentarischen Abend luden am 14. Oktober AVN und DAW in das Restaurant "Leineschloss" direkt im Niedersächsischen Landtag ein. Georg Stecker, DAW-Vorstandssprecher, und Frank Waldeck, Vorsitzender des AVN, begrüßten in Hannover 70 Gäste aus Landtag, Landesregierung, Unternehmensverbänden und der Automatenwirtschaft. Zu ihnen zählten Finanzminister Reinhold Hilbers und Dr. Berend Lindner, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

In seinem Grußwort ging DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker auf den neuen Glücksspielstaatsvertrag ein, der seit dem 1. Juli in Kraft ist und auch in Niedersachsen umgesetzt wird. Nur mit einem ausreichenden und attraktiven Angebot könne die Branche ihren Kanalisierungsauftrag erfüllen und wirksamen Spieler- und Jugendschutz leisten. "Wir setzen darauf, dass auch Niedersachsen die neu eingeräumte Möglichkeit des § 29 (4) Glücksspielstaatsvertrag nutzen wird, um bestehende Mehrfachkonzessionen unter der Voraussetzung der Zertifizierung zu erhalten", so Stecker. Das Ergebnis stärke das legale Angebot und gewähre gleichzeitig einen wirksamen Spieler- und Jugendschutz. Denn nur mit einem attraktiven legalen Angebot lasse sich der Schwarzmarkt effektiv bekämpfen, so der DAW-Vorstandssprecher.

Frank Waldeck lobte in seinem Beitrag die Einführung des bundesweiten und spielformübergreifenden Sperrsystems OASIS. "Dies haben wir als Branche seit vielen Jahren gefordert, insbesondere im Hinblick auf die Schutzfunktion." Er erinnerte daran, dass nicht Abstände oder Größe einer Spielhalle entscheidend seien, sondern einzig deren Qualität und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Der Vorsitzende des AVN betonte, dass die Mitglieder des Automatenverbands Niedersachsen für bodenständige, traditionelle und regional verankerte Familienunternehmen stehen, die Arbeitsplätze in Niedersachsen schaffen und erhalten würden. "Hier wünschen wir uns mehr Planungssicherheit für die nächsten Jahre, gerade auch für unsere Beschäftigten."

Dirk Toepffer MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, ging auf das neue Spielhallengesetz ein, das aktuell in Arbeit ist. Was in Spielhallen passiere, passiere öffentlich. Mit einem neuen Gesetz könne man die entsprechende Kontrolle ausüben. Toepffer plädierte für eine Zertifizierungspflicht aller Spielhallen in Niedersachsen. Sabine Tippelt MdL, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, betonte die Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Spielhallen. Ihr sei wichtig, dass man hier eine Regelung finde, so die SPD-Politikerin. Diese benötigten Sicherheit.

Bild (v.l.): Detlev Graß, Frank Waldeck, Staatssekretär Dr. Berend Lindner, Dirk Toepffer MdL, Sabine Tippelt MdL und Georg Stecker © DAW/AWI/Arp

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