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Spieler- und Verbraucherschutz

Landgericht Bielefeld bestätigt Gauselmann Gruppe

Der Fachverband Glücksspielsucht (fags) kann von der Gauselmann Gruppe nicht verlangen, bestimmte Spielersperren auszusprechen, für die es in NRW keine gesetzliche Grundlage gibt.

Das mit Spannung erwartete Urteil des Landgerichts Bielefeld ging am 30. März ein: Der Fachverband Glücksspielsucht (fags) kann von der Gauselmann Gruppe nicht verlangen, bestimmte Spielersperren auszusprechen, für die es in NRW keine gesetzliche Grundlage gibt. Vorausgegangen war eine mündliche Verhandlung am 7. März 2017.

In der Pressemeldung des Unternehmens heißt es: "Die Gauselmann Gruppe ist seit Langem von der Wichtigkeit von Spielersperren überzeugt, lehnt aber die vom Fachverband Glückspielsucht geforderte Sperrpraxis unter anderem wegen schwerwiegender datenschutzrechtlicher Bedenken in Bezug auf die Ausweiskontrollen aller Spielgäste ab." Zu Recht, wie das Landgericht Bielefeld bestätigte. Die Klage des Fachverbandes Glücksspielsucht wurde als unbegründet abgewiesen.

Die Gauselmann Gruppe werde ihr bereits in einigen Bundesländern erprobtes Sperrsystem, das datenschonend und effektiv biometrische Merkmale prüft, jetzt auch flächendeckend auf freiwilliger Basis in Nordrhein-Westfalen zügig einsetzen.

"Heute hat das Gericht unsere rechtliche Auffassung bestätigt und das Ansinnen des Fachverbandes Glücksspielsucht (fags) zurückgewiesen. Damit können wir nun in Zukunft eine bessere, einwandfreie und datenschutzrechtliche Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich, aus welchen Gründen auch immer, in unseren Spielstätten vom Spiel ausschließen lassen wollen", kommentiert Mario Hoffmeister, Leiter des Zentralbereichs Kommunikation der Gauselmann Gruppe, das heute ergangene Urteil des Landgerichts Bielefeld.

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