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Neuer GlüStV

"Kohärente Regulierung über alle Spielformen"

Paul Gauselmann fordert anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz eine kohärente Regulierung über alle Spielformen hinweg.

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) setzt sich Paul Gauselmann für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag ein: "Wir erwarten eine kohärente, das heißt, ausgewogene Regulierung über alle Spielformen, in denen Geld eingesetzt wird, einschließlich unserer Branche", betonte er. Weiter heißt es von Gauselmann in der NOZ: "Längst überfällig ist auch die Überführung des Online-Glücksspiels in die vernünftige, nach Qualitätsmaßstäben gesicherte Legalität."

In Deutschland böten einige Tausend Anbieter aus dem Ausland das Online-Spiel an, obwohl es hier illegal ist. Das Potenzial sei jedoch groß. "Wenn man die Umsätze der Online-Casinos, die ihr Geschäft legal im Ausland betreiben, zugrunde legt, dürfte das Umsatzpotenzial in Deutschland über sieben Milliarden Euro sein", sagte er weiter. Gauselmann rechne damit, dass aktuell drei bis vier Milliarden Euro am deutschen Steuersäckel vorbei in ausländische Kassen flössen.

In dem gleichen Interview fordert auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, die Ministerpräsidenten der Bundesländer auf, sich "endlich auf einen neuen Glücksspielvertrag zu einigen". Die Situation in Deutschland sei ganz klar verbesserungsbedürftig. Jede Glücksspielart, ob terrestrisch oder online, brauche passende Rahmenbedingungen. Ein funktionierender Jugend- und Spielerschutz könne nur mit verbindlichen Regeln gelingen.

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