Dachverband

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Runder Tisch

Jugend- und Spielerschutz an Autobahnraststätten

Bundesregierung, Suchthilfe, Verbände und Unternehmen haben gemeinsam Regeln für einen besseren Verbraucherschutz in Raststätten und Autohöfen aufgestellt.

Der von der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) initiierte Runde Tisch zur Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes beim Automatenspiel in Autobahnraststätten und Autohöfen hat ein Maßnahmenpaket verabschiedet. Dessen ausdrückliches Ziel ist es, höchstmöglichen Spieler- und Jugendschutz durch technische Sicherungsmaßnahmen an den Automaten und durch fachlich geschultes Personal zu bieten. So sind jetzt die Automaten erst dann bespielbar, wenn technisch geprüft ist, ob der Spielgast berechtigt ist. Zudem werden mit eigens entwickelten Schulungen bis November Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raststätten und Autohöfe geschult. Zusätzlich wird das Informationsangebot zu sucht- und spielrelevanten Aspekten erweitert.

Auch die Wahl des Aufstellplatzes innerhalb der Raststätte wird neu geregelt. So sollen Geldspielgeräte zum Beispiel nicht in unmittelbarer 
Nähe von EC-Cash-Automaten, Warengeräten oder Kinderspielecken stehen. Im September und im Dezember 2018 wird die 
Umsetzung durch den Arbeitskreis Suchthilfe e.V. kontrolliert und evaluiert.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: "Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket im gemeinsamen Papier stärken wir den Spieler- und Jugendschutz in Raststätten und Autohöfen erheblich. Gleichzeitig werden diese Aufstellorte gesichert, um erwachsenen Menschen, die vernünftig damit umgehen, Spielfreude bei einer Rast zu ermöglichen. Neu ist, dass es ein gemeinsames Werk aller Beteiligten ist. Bundesregierung, Suchthilfe, Verbände und Unternehmen haben sich zusammengesetzt und Regeln für einen besseren Verbraucherschutz in Raststätten und Autohöfen aufgestellt."

Teilnehmer des Runden Tisches sind die im DAW organisierten Verbände der Automatenunternehmer und der Automatenindustrie, die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, die Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V. (VEDA) sowie Suchthilfeexperten. Begleitet wurde der Runde Tisch durch die zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch den Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB. Hier geht es zur gemeinsamen Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.


Bild: © alphaspirit – fotolia

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