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Brief an Bundeskanzlerin

"Hoher Infektionsschutz in Spielhallen"

Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW), hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und auf die umfangreichen Hygienemaßnahmen in Spielhallen hingewiesen.

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie erfülle auch die Unternehmen der Deutschen Automatenwirtschaft mit Sorge, heißt es in dem Brief. Sie verlange von jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Disziplin und Verantwortungsbewusstsein. Dieser Verantwortung würden die Unternehmen der Deutschen Automatenwirtschaft durch umfangreiche und konsequente Hygienemaßnahmen in den staatlich konzessionierten Spielhallen in hohem Maß gerecht, insbesondere auch durch wirksame Desinfektion sowie eine gute und regelmäßige Belüftung, meist durch modernste Lüftungstechnik.

"Ohnehin haben staatlich konzessionierte Spielhallen unter dem Aspekt der Infektionsvorbeugung den unvergleichlichen Vorteil, dass bereits die gesetzlichen Bestimmungen für ihren Betrieb dem Prinzip des Social Distancing entsprechen. So dürfen auf einer durchschnittlichen Gastfläche von ca. 150 qm je Spielhalle nur bis zu maximal zwölf Geldspielgeräte aufgestellt werden. Daneben ist auch der Mindestabstand zwischen den Geräten gesetzlich geregelt. Diese werden von einzelnen Personen bedient, sodass Menschenansammlungen ausgeschlossen sind. Im Übrigen gilt bereits seit 1985 bundesweit ein striktes Alkoholverbot in Spielhallen, was sich als das wirksamste Mittel in der jetzigen Pandemie-Situation erweist", so Stecker.

Durch die gesetzlichen Bestimmungen für deren Betrieb sowie durch die konsequent umgesetzten Hygienemaßnahmen seien in Spielhallen beste Voraussetzungen für einen wirksamen Infektionsschutz gegeben. Das habe sich in den vergangenen Monaten sehr bewährt und zu keinerlei Problemen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung geführt. Stecker weiter: "Darüber hinaus leisten staatlich konzessionierte Spielhallen einen entscheidenden Beitrag zur Kanalisierung des menschlichen Spielbedürfnisses hin zu legalen Angeboten. Ohne die Verfügbarkeit legaler Spielangebote – das hat die Schließung der Spielhallen im Frühjahr einmal mehr deutlich gezeigt – droht eine höchst problematische Abwanderung der Gäste in illegale Angebote ohne Jugend- und Spielerschutz. Selbstverständlich unterstützen wir die Unternehmen bei der Einhaltung der vielfältigen Maßnahmen, unter anderem durch die Bereitstellung von Hygienekonzepten und Schulungsvideos für die Servicekräfte. Nähere Informationen dazu finden Sie hier: www.automatenwirtschaft.de/hygienevorschriften/#top ."

Für ein Gespräch stehe die DAW jederzeit zur Verfügung. Der Brief an die Bundeskanzlerin sei gleichlautend an die Regierungschefs der Bundesländer, an den Chef des Bundeskanzleramts und die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder gegangen, so die DAW.

Foto: © DAW/Urban

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