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Beitragszahlung

Hochwasser: Hilfestellung seitens GKV

Der GKV-Spitzenverband informiert über die vereinfachte Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen für von der Hochwasserkatastrophe betroffene Arbeitgeber und Mitglieder.

Die Sozialversicherungsträger (GKV Spitzenverband in Abstimmung mit DRV Bund und der Bundesagentur für Arbeit) haben den gesetzlichen Krankenkassen empfohlen, den vom Hochwasser "unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen" Arbeitgebern aufgrund dieser Ausnahmesituation Hilfestellungen anzubieten.

Auf Antrag des Arbeitgebers können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für die Ist-Monate Juli 2021 bis September 2021 gestundet werden. Einer Sicherheitsleistung bedürfe es hierfür nicht. Stundungszinsen seien ebenfalls nicht zu berechnen. Auch Beiträge, die bereits vor dem genannten Zeitraum fällig wurden, sollen unter diese Regelung fallen. Der Nachweis, "nicht unerheblich betroffen zu sein", könne etwa erfolgen durch eine Bestätigung der Gemeinde, Fotos des beschädigten Betriebsgebäudes oder eine nach den örtlichen Verhältnissen glaubhafte Erklärung des Arbeitgebers, dass er erheblichen finanziellen Schaden durch das Hochwasser erlitten hat.

Von der Erhebung von Säumniszuschlägen oder Mahngebühren soll bis Ende September abgesehen werden. Und auch von Vollstreckungsmaßnahmen könne zunächst bis zum 30. September 2021 bei allen rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Beiträgen abgesehen werden.

Die ausführlichen Erläuterungen gibt es auf der Webseite des GKV-Spitzenverbandes.

Bild: © Thorsten Malinowski – stock.adobe.com

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