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Pressegespräch

Guter Spielerschutz nur durch Qualität

Qualität statt Schließungen nach dem Rasenmäherprinzip: Das 'Warum' erklärten Spielhallenbetreiber in NRW beim Pressegespräch am 11. Oktober in Düsseldorf deutlich.

Die Automatenwirtschaft bezog im Vorfeld des Parlamentarischen Abends in Düsseldorf auf einem Pressegespräch klar Stellung: Sie warnt vor einem Kahlschlag des legalen Spielangebots und dem Verlust von tausenden Arbeitsplätzen. Und sie setzt auf die "Qualitätsinitiative 2020": die Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes durch biometrische Einlasskontrollen und freiwillige TÜV-Zertifizierungen. Dafür will sie den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel beim Jugend- und Spielerschutz überzeugen.

Burkhard Revers, Vorstandsmitglied und Präventionsbeauftragter des Deutschen Automaten-Verbands (DAV), sprach von bis zu 70 Prozent der Spielhallen in Nordrhein-Westfalen, die von Schließung bedroht würden und forderte: "Wir wollen, dass die überleben, die sich an die Gesetze halten. Rigorose Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie sie die aktuelle Gesetzgebung vorsieht, sorgen lediglich für einen quantitativen Kahlschlag bei den gewerblichen Spielhallen. Dabei ist guter Spielerschutz vor allem das Ergebnis qualitativer Maßnahmen."

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), warnte, dass die aktuelle Regulierung den Schwarzmarkt stärke, gewerbliche Spielhallen und damit das legale, verbraucherschützende Spiel vom Markt dränge und so den Spieler- und Verbraucherschutz schwäche.

Dem technischen Fortschritt müsse in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden, betonen beide, Stecker und Revers. "Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die "Qualitätsinitiative 2020" aufzuspringen und die innovativen, zuverlässigen Systeme flächendeckend einzuführen."

Die biometrische Zugangskontrolle war dann auch das beherrschende Thema, mit dem unter anderem RP online, die NRZ und die Westfälischen Nachrichten heute, am 12. Oktober, in ihren jeweiligen Berichterstattungen zum Pressegespräch titelten.

Foto (v.l.): BA-Geschäftsführerin Simone Storch, Burkhard Revers (Vorstand DAV), Georg Stecker (Vorstandssprecher DAW), Oliver Dunk (Moderator)

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