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Rheinland-Pfalz

Götz mahnt Generationswechsel an

Maximal noch ein Jahr will Wolfgang Götz Vorsitzender des Automaten-Verbands Rheinland-Pfalz bleiben. Das kündigte er in der Online-Versammlung des Verbandes an.

Im September wollen sich die Rheinland-Pfälzer endlich wieder real treffen. Den Vorstand, der auf dieser Sitzung gewählt werden soll, sieht Vorsitzender Wolfgang Götz als Vorbereitung für den anstehenden Generationswechsel. Mit dem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens in Rheinland-Pfalz sei der Boden für die Zukunft bereitet, meinte er. "Maximal für ein Jahr", steht er noch als Vorsitzender zur Verfügung, durchaus "amtsmüde" wie er einräumte: "Dann ist Zeit, dass die Jungen übernehmen. Bereiten Sie sich darauf vor."

Mit dem neuen Landesglücksspielgesetz, das in diesen Tagen die letzten parlamentarischen Hürden nimmt, sah Götz die Zukunft für mehr als eine Legislaturperiode gesichert. Das gebe der Branche im Land Zeit für Orientierung und Neuausrichtung, die genutzt werden müsse. Das aktuelle Gesetzesvorhaben erlaubt die Fortführung der bestehen Mehrfachspielhallen mit bis zu drei Konzessionen. Der Bestand der Einzelhallen ist ebenfalls gesichert. Bedingung für diese Übergangsregeln bis 2028, zu denen die Politik wegen der Pandemie und kommunaler Einwände "ein letztes Mal" bereit war, sind umfangreiche Qualitätsanforderungen. Sie reichen – differenziert nach Einzelspielhalle oder Dreierkonzession – von Zertifizierung über Zutrittsalter 21 bis hin zur Pflicht, pro Konzession immer eine Servicekraft vor Ort zu haben – spezielle Schulungen inklusive. Für die Einzelheiten wartet man auf Ausführungsbestimmungen – geduldig, wie sich die Stimmungslage im Verband beschreiben lässt. Die Erleichterung der Unternehmer war sogar im Zoom-Meeting zu spüren. Das Schicksal der Nachbarn in Baden-Württemberg ist keinem verborgen geblieben.

Wie Wolfgang Götz und Justiziar RA Tim Hilbert ankündigten, wird die Geschäftsstelle über das weitere Verfahren zeitlich engmaschig informieren und Hilfen für das richtige Vorgehen zur Verfügung stellen, "so dass Sie alles zeitnah aber in Ruhe regeln können". Und einen Rat gab es: "Jetzt keine unnötigen Streitigkeiten mit Behörden vom Zaun brechen."

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