Dachverband

Anzeige


Schleswig-Holstein

Glücksspiel ordnen und überwachen

Die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein hat zusammen mit dem SSW eine Erklärung zum neuen Glücksspielstaatsvertrag veröffentlicht.

Einen Tag vor Beginn der Jahreskonferenz der Staats- und Senatskanzleien haben sich Hans-Jörn Arp (CDU), Lasse Petersdotter (Bündnis 90/Die Grünen), Jan Marcus Rossa (FDP) und Lars Harms (SSW) am 18. September für die Jamaika-Koalition und den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) in Schleswig-Holstein zum Thema Glücksspielstaatsvertrag geäußert:

"Jamaika und die Abgeordnete und die Abgeordneten des SSW sind sich einig: Glücksspiel muss fair, verantwortlich und transparent und legal betrieben werden können. Das geht unserer Ansicht nach nur, wenn der Glücksspielmarkt reguliert, d.h. gesetzlich geregelt und überwacht wird. Eines unserer vorrangigsten Ziele ist, Spielerinnen und Spieler sowie Jugendliche vor den Suchtgefahren des Glücksspiels zu schützen. Außerdem wollen wir betrügerische Machenschaften unterbinden und der Gefahr von Geldwäsche effektiv entgegentreten."

Deshalb seien für die Jamaika-Fraktionen und den SSW folgende Punkte bei der Erarbeitung eines neuen Staatsvertrages für die Zeit ab 2021 wichtig:

- Online-Casinospiele müssen zugelassen werden.
- Live-Wetten auf Ergebnisse und Tore sollen erlaubt sein.
- Ereigniswetten sollen nicht erlaubt sein.
- Festsetzung eines Wettlimits.
- Lotto muss bei den Bedingungen für Werbung gleichwertig mit anderen Glücksspielanbietern behandelt werden.
- Ablehnung eines Trennungsgebots, das Glücksspielanbieter zwingen würde, sich auf eine Glücksspielform zu beschränken.
- Steigerung der Attraktivität von Soziallotterien.
- Schaffung einer einheitlichen, in allen Bereichen des Glücksspiels geltenden Sperrdatei zur Kontrolle des Glücksspielmarktes und zum Schutz der Spielerinnen und Spieler sowie Jugendlichen.

Foto: © Schleswig-Holsteinischer Landtag

Zurück


Anzeige