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Gesetze besorgniserregend

Gauselmann-Umsatz steigt 2016

Die addierten Umsätze der Gauselmann Gruppe sind 2016 um 14,2 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Arbeitsplätze stieg weltweit auf 10.438.

Die Gauselmann Gruppe aus dem ostwestfälischen Espelkamp hat das Geschäftsjahr 2016 äußerst erfolgreich abgeschlossen: Die addierten Umsätze aller Unternehmen der Gruppe sind um 14,2 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro gestiegen. Bereinigt um den Innenumsatz, kletterten die Umsätze um 17,8 Prozent oder umgerechnet um 260 Millionen auf 1,72 Milliarden Euro.

Die Gauselmann Gruppe gab ihre aktuellen Geschäftszahlen im Rahmen einer Pressekonferenz auf Schloss Benkhausen nahe dem Firmensitz in Espelkamp bekannt. Da das Unternehmen in diesem Jahr 60 Jahre alt wird, wurde die Pressekonferenz auch für einen Rückblick auf die Entwicklung des Konzerns genutzt, der 1957 aus einem Ein-Mann-Unternehmen heraus entstand.

Mit Blick auf die aktuellen Zahlen sagte Vorstandsvorsitzender und Gründer Paul Gauselmann, die Gruppe habe "alles in allem 2016 ein gutes Ergebnis erzielt. Aus den bloßen Zahlen geht jedoch nicht hervor, dass der Fortbestand vieler Spielstätten in Deutschland aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen weiterhin akut bedroht ist, Und das, obwohl die Gauselmann Gruppe und auch die Automatenbranche seit 65 Jahren dafür sorgen, dass die Spielbedürfnisse der Menschen erfolgreich in geordnete Bahnen gelenkt werden". Gauselmann verwies auf einen umfassenden Spieler- und Jugendschutz, und sah sein Unternehmen dabei in der Vorreiter-Rolle.

Parallel zur guten Geschäftsentwicklung steigt auch die Zahl der Arbeitsplätze der Gauselmann Gruppe auf weltweit 10.438 – ein Plus von 1.198. Dieser Zuwachs ist nach Firmenangaben vor allem dem Auslandsumsatz geschuldet, der schon seit Jahren kontinuierlich wachse, während der Umsatzanteil des deutschen Marktes gerade noch etwas über 50 Prozent beträgt. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Auslandsumsatz zum ersten Mal deutlich über 50 Prozent liegen.

Die Lage auf dem deutschen Heimatmarkt stellt sich aus Sicht des Unternehmens allerdings durch den Glücksspieländerungsstaatsvertrag und die daraus resultierenden Landesspielhallengesetze als schwierig dar, obwohl die Anzahl der Spielgäste, die das Angebot gerne wahrnehmen, immer noch steige.

"Die Gauselmann Gruppe hat erzielte Gewinne immer reinvestiert – seit einigen Jahren bevorzugt im Ausland –, so dass wir jetzt trotz der schwierigen Situation auf dem deutschen Markt ein äußerst erfolgreiches Unternehmen führen können. Dazu haben natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders beigetragen, die mit viel Engagement und Leidenschaft hinter dem Unternehmen stehen", erklärte Vorstand Armin Gauselmann.


Foto: Paul Gauselmann (2.v.l.), Unternehmensgründer und Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe, und die Vorstände Dr. Werner Schroer (l.), Armin Gauselmann (3.v.l.) und Alexander Vleeming (r.).

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