Dachverband

Anzeige


Miese Stimmung

Gastwirte kritisieren Vergnügungssteuer

Bei einem Treffen im rheinland-pfälzischen Gaugrehweiler kritisieren Gastwirte und Unternehmer die Vergnügungssteuer.

Bei einem Treffen am 5. Juli in Gaugrehweiler – in der Gastwirtschaft von Aufstellunternehmer und Gastwirt Joachim Eckhardt – kritisierten Aufstellunternehmer und Gastwirte aus der Region die Vergnügungssteuer sowie die Kontrollen ihrer Kneipen durch Vertreter der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion).

Dehoga-Mitglied Eckhardt betonte, dass die Vergnügungssteuer sowie immer strengere Auflagen für das Betreiben von Geldspielgeräten in Gaststätten eine existenzielle Bedrohung für die Kleinstgastronomie in Rheinland-Pfalz seien. Ole Rom, Vorsitzender der Fachgruppe Gastronomie und Automatenunternehmer im Dehoga, unterstrich, dass ein Dialog mit der Politik gesucht werden müsse. Er plädierte für eine Vergnügungssteuer "mit Maß".

Uwe Niechziol, Leiter des Vollzugsdienstes bei der ADD, versicherte den anwesenden Unternehmern und Gastwirten, dass unangekündigte Kontrollen seiner Behörde "nichts provozieren wollen". Es gebe festgelegte Regularien, nach denen ein solcher Testkauf ablaufe. Mit seinen Erläuterungen gelang es Niechziol, die anfänglichen Wogen wieder etwas zu glätten. 

Eckhardt, Initiator dieser Zusammenkunft, zeigte sich enttäuscht, dass ein prominenter Gast nicht nach Gaugrehweiler gekommen war. Michael Hüttner (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Inneres, Sport und Infrastruktur im Mainzer Landtag, hatte aus familiären Gründen absagen müssen. 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der August-Ausgabe von games & business.

Foto: Joachim Eckhardt (Vordergrund) hält die Vergnügungssteuer für zu hoch.

 

 

 

Zurück


Anzeige