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Corona-Hotspots

Gastronomie und Bars unauffällig

Blitzumfrage der Zeitung "Welt": Die Gastronomie gehört nicht zu den Corona-Infektionstreibern.

Wie kommen die Corona-Infektionen in den deutschen Risikogebieten zustande? Diese Frage hat die bundesweit erscheinende Tageszeitung "Welt" in den 20 Kommunen gestellt, die am Wochenbeginn die höchste Infektionsrate aufwiesen. Ein Ergebnis der Umfrage war für das Rechercheteam der "Welt" auffällig und der besonderen Erwähnung wert: "Keine Kommune nannte Bars und Restaurants als signifikanten Treiber hinter den Neuinfektionen."

Grundsätzlich ist laut "Welt"-Recherche das Infektionsgeschehen für die Kommunen häufig nur noch schwer zuzuordnen. Es sei "diffus" ist die häufigste Antwort. Selbst wenn ein klarer Auslöser zu identifizieren sei, könne das in ein diffuses Infektionsgeschehen münden. Als häufigste Gründe für hohe Infektionszahlen wurden dennoch genannt: private Feiern wie Geburtstage und Familienfeiern. Danach rangieren Schulen, Kitas, Alten- und Pflegeheime, gefolgt von Sportmannschaften, Hochzeiten, Flüchtlingsheimen und Schlachthöfen sowie Arbeitsplatz und Religionsgemeinschaften.

Die "Welt" hat in folgenden Gemeinden gefragt: Berchtesgadener Land, Delmenhorst, Berlin-Neukölln, Berlin-Mitte, St. Wendel, Solingen, Bitburg-Prüm, Herne, Erzgebirgskreis, Weiden in der Oberpfalz, Offenbach, Frankfurt a.M., Cloppenburg, Mühldorf am Inn, Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg, Augsburg, Birkenfeld, Kassel, Northeim, Wuppertal.

Foto: © peterschreiber.media - stock.adobe.com

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