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Virtuelles Meeting

Forum tauscht sich zu Corona-Hilfen aus

Am 15. Januar tauschten sich Mitglieder des Forums der Automatenunternehmer im Rahmen einer Online-Konferenz über ihre bisherigen Erfahrungen bei der Beantragung und Auszahlung von Corona-Hilfen aus.

"Die Informationslage zum Thema Corona-Hilfen ist unübersichtlich", fasste die Geschäftsführerin des Forums, Anja Bischof, den Status quo zusammen. Gerade vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass Aufstellunternehmer ihre Erfahrungen schildern, damit die Verbände gezielt an die Politik herantreten können.

Wie sich herausstellte, hat noch kein teilnehmender Unternehmer die vollen Summen an November- und Dezemberhilfen erhalten. Lediglich eine Abschlagszahlung ging bei den meisten Unternehmern bisher ein. So auch beim Vorsitzenden des Forums, Andreas Engler: "Ich bin maßlos frustriert. Die Situation ist schwierig."

Viel diskutiert wurde ein Thema, das unlängst in der Presse für viel Aufruhr gesorgt hat: Geld vom Staat soll nur derjenige bekommen, der einen Verlust nachweisen kann. Forum-Vorstandsmitglied Rolf Klug hierzu: "Meines Wissens nach tritt das erst bei über einer Million Euro an Hilfen ein. Wenn man über eine Million kommt, rutscht man in einen anderen Beihilfetopf und muss seine Verluste nachweisen."

Ferner empfahl Klug, um in diesen Tagen Liquiditätsengpässe zu vermeiden, auch einen KfW-Kredit in Betracht zu ziehen. "Liquidität ist heutzutage extrem wichtig." Es gebe die Möglichkeit, einen solchen Kredit zu beantragen, ihn aber letztlich doch nicht zu nutzen.

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