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Mortler zum Glücksspiel

Fortschritte im Spielerschutz gewürdigt

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler spricht in einem FR-Interview über Online-Glücksspiel, Spielstätten und das Spiel in der Gastronomie.

"Wir brauchen Regeln für das Online-Glücksspiel, die eine Grenze zwischen halbwegs sauberem Spiel und den vielen in jeder Hinsicht windigen Angeboten klar und transparent ziehen!" Diese Forderung formuliert die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (FR). Und appelliert an die Länder, diese Grenze mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag zu ziehen, "den wir endlich benötigen".

Mortler spricht im Interview auch über die Gastronomieaufstellung: "Das Gastronomiespiel hat in Deutschland aber eine lange Tradition. Das muss ich zur Kenntnis nehmen. Umso wichtiger ist es, dass sich Wirte und Aufsteller an die Regeln halten." Ein Runder Tisch der Automatenindustrie unter Beteiligung des Gastronomieverbands Dehoga arbeite bis Frühjahr an einer Verbesserung des Spielerschutzes im Rahmen einer Selbstverpflichtung, so Mortler. "Eine klare, geordnete Situation vor Ort kann nur im Interesse der Betreiber und Anbieter gleichermaßen sein."

Dabei betont sie ihre guten Erfahrungen mit Selbstverpflichtungen der Wirtschaft und nennt als Beispiel die Verbesserungen beim Spielerschutz an Autohöfen und Raststätten, die ebenfalls durch einen Runden Tisch initiiert wurden. "Die Raststätten haben mittlerweile das Gros ihrer Mitarbeiter schulen lassen."

Zum Interview mit Marlene Mortler über Online-Glücksspiel, Selbstverpflichtungen der Automatenwirtschaft, Verbesserungen im Spielerschutz und zur Einschätzung von Lootboxen geht es hier.

Foto: Marlene Mortler © Elaine Schmidt

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