Dachverband

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Konkrete Vorschläge

Forderung: Bundesweite Spielhallenöffnungen

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) fordert, dass gewerbliche Spielhallen im ganzen Bundesgebiet wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: "Das heutige Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hat die Türen weit aufgemacht für eine bundesweite Wiedereröffnung der rund 9.000 staatlich konzessionierten Spielhallen in Deutschland. Die Länder müssen ihre Entscheidungskompetenzen nun konsequent nutzen – zum Schutz der Unternehmen der Automatenwirtschaft und zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher." Der Abwanderung der Spielgäste in illegale ausländische Online-Casinos müsse ein Ende bereitet werden. Es sei entscheidend für den gesetzlich verankerten Kanalisierungsauftrag, dass so schnell wie möglich wieder das legale Angebot der staatlich konzessionierten Spielhallen zur Verfügung stünde, so Stecker weiter. "Die Menschen müssen wieder dort spielen können, wo sie geschützt sind."

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus sind seit Mitte März die staatlich konzessionierten Spielhallen in Deutschland geschlossen. Die Mehrheit der rund 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Automatenbranche befindet sich in Kurzarbeit. Am Montag hatte das Saarland als erstes Bundesland die Wiedereröffnung der Spielhallen im Land ermöglicht. Stecker rief die übrigen Länder auf, "dem guten Beispiel des Saarlandes zu folgen".

Unter dem Aspekt der Infektionsvorbeugung hätten staatlich konzessionierte Spielhallen den entscheidenden Vorteil, dass bereits die gesetzlichen Bestimmungen für den Betrieb dem Prinzip des Social Distancing entsprächen. Darüber hinaus hat der DAW umfangreiche und konkrete Vorschläge vorgelegt, wie der Infektionsschutz in staatlich konzessionierten Spielhallen verschärft werden kann.

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