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"Erneut außer Acht gelassen"

Andreas Engler, Vorsitzender des Forums der Automatenunternehmer, kritisiert, dass der aktuelle Bund-Länder-Beschluss vom 3. März Aufstellunternehmern noch immer "keine klare und verlässliche Perspektive" gibt.

Die Sorgen und Anstrengungen der Automatenbranche sowie der Gastronomiebetriebe würden "erneut außer Acht gelassen", moniert Engler. "Nach nun vier Monaten anhaltender Betriebsschließungen muss sich die Politik endlich den berechtigten Interessen der betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer annehmen und ihnen einen Weg aus dem anhaltenden Lockdown öffnen", so Engler.

"Wir haben gut ausgearbeitete Hygienekonzepte, die betrieblichen Voraussetzungen zur Einhaltung der Abstände und die Möglichkeit zu weiteren Vorkehrungen wie freiwillige Schnelltests für unsere Gäste und Testkonzepte für unser Personal – wir können und wollen einen gefahrlosen Spielbetrieb leisten".

Insbesondere in den vermehrt zur Verfügung stehenden Schnelltests sieht Engler ein zusätzliches Angebot, mit dessen Hilfe ein nachhaltiger Infektionsschutz sichergestellt werden könne. Das Forum stehe für Qualität sowie den Schutz der Gäste und Mitarbeiter. Deswegen appelliere der Verband an die Landesparlamente, die legalen Spielanbieter bei den bevorstehenden Lockerungen nicht erneut als Nachrücker zu behandeln.

Bis zum nächsten Treffen zwischen Bund und Ländern am 22. März müsse es zwingend verlässliche Wege aus dem Lockdown geben. Ansonsten, sagt Engler, würde "die Belastung für zahlreiche verantwortungsbewusste und im legalen Rahmen agierende Unternehmerinnen und Unternehmer der Branche schlichtweg zu groß werden".

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