Dachverband

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Automaten-Verband Baden-Württemberg

Entspannt, aber nicht nachlässig

Am 7. März fand in Stuttgart die Jahreshauptversammlung des Automaten-Verbands Baden-Württemberg statt.

"Die Lage ist abstrus. Die Gesetze lesen sich grauenvoll." Mit diesen Worten eröffnete der erste Vorsitzende Michael Mühleck die Jahreshauptversammlung des Automaten-Verbands Baden-Württemberg (AVBW) am 7. März in der Stuttgarter Liederhalle. Und trotzdem: Im Vergleich zu anderen Bundesländern stellt sich die Situation in Baden-Württemberg nicht ganz so schlimm dar: "Jeder Betrieb hat hier seinen Bestand sichern können." Ein Grund: Im Ländle sind sehr viele Härtefälle positiv ausgefallen, wie der Justiziar des Verbands, Tim Hilbert, ausführte. "Probleme sehe ich allerdings bei der Mehrfachspielhalle. Sie ist juristisch nicht mehr zu retten", so Hilbert. Umso wichtiger seien jetzt Gespräche mit der Politik, um für die Branche zufriedenstellende Lösungen nach dem Auslaufen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 zu erreichen.

Dass der Dialog mit der Politik intensiviert werden müsse, dafür plädierten auch die Verbandsvertreter aus Berlin, die eine lange Anfahrt auf sich genommen hatten. Der Vorstandssprecher des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft, Georg Stecker, betonte in seiner Rede, dass der Glücksspielstaatsvertrag erkennbar gescheitert sei und es jetzt einer kohärenten, in sich schlüssigen Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben bedürfe.

TR 5.0 und Vergnügungssteuer – auch diese beiden Themen nahmen auf der Jahreshauptversammlung großen Raum ein. Ab dem 10.11.2018 verlieren sämtliche Geldspielgeräte nach der TR 4 ihre Zulassung und dürfen nicht mehr betrieben werden. Bis dahin müssen die Geräte auf TR 5.0 umgestellt sein. "Ein Verstoß wird von den Behörden dankend angenommen", warnte Justiziar Hilbert. Was die Vergnügungssteuer betrifft, so zeigt sich auch in Baden-Württemberg eine steigende Tendenz. In Stuttgart wurde die Vergnügungssteuer unlängst von 24 auf 26 Prozent der Nettokasse erhöht, in Mannheim gar von 25 auf 29 Prozent.

In der abschließenden Wahl wurde der gesamte Vorstand des AVBW einstimmig wiedergewählt. Erster Vorsitzender bleibt Michael Mühleck, zweiter Vorsitzender Richard Fischer. Komplettiert wird der Vorstand durch Volker Mochel und Frank Mattes.

Mehr zur Jahreshauptversammlung des AVBW lesen Sie in der März-Ausgabe von games & business.

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