Dachverband

Anzeige


Karl-Besse-Preis des DAV

Ein unvergesslicher Nachmittag

Einen Nachmittag, den sie so schnell nicht vergisst, erlebte Lena Wiewell beim Deutschen Automaten-Verband (DAV) in Essen.

Lena Wiewell war nach Essen gereist, um den Karl-Besse-Preis des DAV für das besondere gesellschaftliche Engagement des Projekts "Tausche Bildung für Wohnen" entgegen zu nehmen. Und sie kehrte zurück mit einem Spenderteam in Mannschaftsstärke.

Mit 5.000 Euro ist der Karl-Besse-Preis des DAV dotiert. Eine "tolle Summe", mit der zwei Stipendien für Kinder in der Obhut des Sozialprojekts "Tausche Bildung für Wohnen" ein Jahr finanziert werden können. "Und ihr Geld kommt eins zu eins an", freute sich Lena Wiewell, Geschäftsführerin des Projekts "Tausche Bildung für Wohnen" über Geld und Anerkennung. Das Projekt ist im Duisburger Problemstadtteil Marxloh zu Hause. Es bietet Studenten mit wenig Geld günstigen Wohnraum. Im Gegenzug kümmern sich die Studenten um Kinder aus Hartz IV-Familien und unterstützen sie unter anderem bei der Bildung.

Das Projekt hat nicht nur die Preisjury des DAV überzeugt. Es überzeugte auch viele Mitglieder des DAV, wie Freddy Fischer bei der Preisverleihung spürte und den entscheidenden Schubs gab: "Es muss ja nicht bei dem Preis alleine bleiben", meinte er und übernahm mal direkt ein weiteres Stipendium für ein Jahr. Und danach ging eine Hand nach der anderen von Unternehmern hoch, die sich ebenfalls beteiligen wollen.

Es war Lena Wiewell sehr deutlich anzusehen, dass sie ein bisschen brauchte, um zu realisieren, was ihr und ihrem Sozialprojekt gerade geschah. Sie erlebte gerade einen Nachmittag, den man nicht so schnell vergisst. Was übrigens auch Karl Besse so ging, dem Namensgeber des Preises: "Dass mein Name mit diesem Preis so mit sozialem Engagement verbunden ist, ehrt mich sehr. Und wenn ich erlebe, wie unsere Unternehmer hier einsteigen, dann macht mich das doppelt stolz."

Foto: Lena Wiewell (Mitte) umringt von den Spontanspendern beim DAV.

Zurück


Anzeige