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"Historischer Tag"

DSWV lobt Erlaubnisse für Sportwetten

Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) freut sich über die Erteilung der ersten bundesweiten Erlaubnisse zur Veranstaltung von Sportwetten und spricht von einem historischen Tag für die gesamte Branche.

Nach jahrelangen politischen und rechtlichen Kontroversen haben die Bundesländer am Abend des 9. Oktobers 2020 die ersten 15 Erlaubnisanträge, darunter zahlreiche Anträge von DSWV-Mitgliedsunternehmen, positiv beschieden, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung. Die lizenzierten Anbieter dürfen Sportwetten fortan rechtssicher und dauerhaft in ganz Deutschland anbieten – sowohl online als auch in stationären Wettbüros. Weitere Konzessionsanträge von Sportwettenanbietern sind beim Regierungspräsidium Darmstadt anhängig und sollen ebenfalls zeitnah beschieden werden.

"Dieser Tag markiert eine historische Zäsur für die deutsche Glücksspielregulierung. Die regulierungswilligen Anbieter haben über 20 Jahre auf deutsche Sportwettenkonzessionen hingearbeitet. Heute haben alle Seiten gleichermaßen gewonnen: Die Verbraucher, die seriösen Anbieter und die Behörden haben endlich klare Rahmenbedingungen", betont DSWV-Präsident Mathias Dahms (Foto).

Bereits 2011 hatten die Ministerpräsidenten erstmals die Öffnung des deutschen Sportwettenmarktes für private Anbieter beschlossen. Durch Verfahrensfehler und Unstimmigkeiten zwischen den Bundesländern war die Lizenzerteilung aber immer wieder gescheitert.

"Längst ist die Sportwette in Deutschland in der Mitte der Gesellschaft angekommen: 2019 haben die Verbraucher Wetteinsätze von rund 9,3 Mrd. Euro getätigt. Mit der Lizenzerteilung schließt die Regulierung endlich zu dieser Marktrealität auf. Wir sind dem zuständigen Hessischen Innenministerium und dem Regierungspräsidium Darmstadt dankbar, dass sie das Erlaubnisverfahren auch unter schwierigen politischen und rechtlichen Bedingungen stets seriös und ergebnisorientiert vorangetrieben haben. Jetzt gilt es, im konstruktiven Austausch zwischen Behörde und Anbietern, die Lizenzbedingungen umsichtig auszugestalten und den Schwarzmarkt systematisch auszutrocknen", unterstreicht Dahms.

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