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Online-Casinos

Die Werbung geht weiter

Eigentlich war der Kampf der Medienanstalten gegen Online-Casino-Werbung erfolgreich. Doch dann präsentierte Schleswig-Holstein einen neuen Gesetzesentwurf.

Alles sah nach einem Erfolg aus. Der Brief, den die Landesmedienanstalten Ende Februar an 200 private Radiosender und 300 private Fernsehsender in Deutschland verschickt hatten, zeigte Wirkung. In diesem Schreiben hatten die Landesmedienanstalten Druck auf private Rundfunkanstalten ausgeübt, keine Werbebeiträge für Online-Casinos mehr auszustrahlen.

Doch dann kam im März Schleswig-Holstein beziehungsweise die dortige Landesregierung auf den Plan und präsentierte einen neuen Gesetzesentwurf, auf dessen Basis die 2012 in Schleswig-Holstein erteilten Lizenzen für die Veranstaltung und den Vertrieb von Online-Casinospielen bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden sollen. Eben diese Lizenzen waren bis zu ihrem Auslaufen im Januar 2019 die einzige rechtliche Grundlage, auf die sich Online-Casinos bei der Bewerbung ihres Angebots berufen konnten – der Glücksspielstaatsvertrag sieht ein Totalverbot von Online-Casinos vor.

Mehr zum Kampf der Landesmedienanstalten gegen Online-Casino-Werbung und warum Hans-Jörn Arp, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, deren Vorgehen für "unangemessen und unverhältnismäßig" hält, lesen Sie in der April-Ausgabe von games & business.

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Bild: © Cybrain – stock.adobe.com

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