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Bargeld

Deutlich weniger falsche Banknoten

Im zurückliegenden Jahr registrierte die Deutsche Bundesbank rund 58.000 falsche Euro-Banknoten und damit 20 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Falschgeld-Zahlen in Deutschland sind deutlich zurückgegangen. Das meldet die Deutsche Bundesbank. Demnach verringerte sich die Zahl der Euro-Blüten 2018 um 20 Prozent auf etwas mehr als 58.000 Scheine. Der Schaden durch falsche Banknoten verringerte sich laut Bundesbank von 4,1 Millionen auf rund 3,4 Millionen Euro. "Falsche 20-Euro-Scheine gibt es deutlich weniger. Auch die Zahl der mit mehr als 70 Prozent am häufigsten gefälschten 50-Euro-Banknoten ist merklich zurückgegangen", so Johannes Beermann, für Bargeld zuständiger Bundesbank-Vorstand. Grund dafür sei die Einführung der neuen Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz.

Die Anzahl falscher Münzen blieb laut Bundesbank hingegen fast unverändert: 2018 wurden rund 33.000 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt gegenüber 32.500 falschen Münzen im Vorjahr. Dabei betrafen die Fälschungen ausschließlich die drei höchsten Stückelungen, wobei die 2-Euro-Münze mit 84 Prozent den höchsten Anteil hatte.

Alle Euro-Banknoten könnten nach dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" auf ihre Echtheit geprüft werden, weist die Bundesbank hin, die auch auf ihrer Internetseite ein interaktives Lernprogramm "Falschgeld erkennen" bereithält. Für Falschgeld gibt es der Bundesbank zufolge keinen Ersatz.

Gemessen an der Gesamtmenge der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten – aktuell sind es nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr als 22 Milliarden Stück – ist der Falschgeld-Anteil europaweit äußerst gering. Eine Fälschung zu erhalten, sei sehr unwahrscheinlich. In Deutschland entfielen im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesbank rein rechnerisch sieben gefälschte Scheine auf 10.000 Einwohner.

© pict rider – stock.adobe.com

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