Dachverband

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Mehr Lockerungen nötig

Dehoga RLP für dauerhafte MwSt.-Senkung

Der Dehoga Rheinland-Pfalz fordert angesichts massiver Umsatzverluste im Gastgewerbe weitere Lockerungen, die Öffnung getränkegeprägter Betriebe sowie eine unbefristete Mehrwertsteuersenkung.

"Wenn wir die Eckkneipe, die Gastwirtschaft, die Bars, Clubs und Diskotheken nicht für immer verlieren wollen, müssen wir sie ganz schnell wieder öffnen lassen", fordert Gereon Haumann, Präsident des Dehoga Rheinland-Pfalz. Man unterstütze und befürworte weiterhin die Umsicht der Politik, den Gesundheitsschutz an oberste Stelle zu setzen und werde "als Gastgeber unserer Verantwortung gerecht werden und nichts riskieren, was Neuinfektionen begünstigt und eine Verbreitung des Virus unterschätzt", betont Haumann.

Dennoch ist es dem Verband zufolge aufgrund der "beruhigend niedrigen Zahlen zum Infektionsgeschehen" in Rheinland-Pfalz höchste Zeit für weitere Lockerungen und Maßnahmen:

• die umgehende Öffnung der Theken für Gäste, insbesondere auch die Bewirtschaftung von Theken für den Verzehr von Speisen und Getränken,

• die Aufhebung der Corona-bedingten Sperrstunde,

• die Aufhebung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenschutz-Bedeckung in gastgewerblichen Betrieben und

• die umfassende und unbefristete Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für alle Leistungen des Gastgewerbes, somit ausdrücklich auch für Abgabe von Speisen und Getränken in der Gastronomie, sowie aller Leistungsbestandteile im Beherbergungsgewerbe.

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer sei für die Branche ein "wichtiger Teilerfolg" erreicht worden, unterstreicht Haumann. Allerdings profitierten Kneipen, Bars, Clubs und Discotheken, die ausschließlich Getränke anbieten, nicht von der Steuerentlastung. Aufgrund der coronabedingten Kostensteigerungen und Umsatzeinbußen spricht sich der Verband im Weiteren gegen Preisreduzierungen für die Abgabe von Speisen im Zuge der Steuersenkung aus.

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