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Automaten-Verband Schleswig-Holstein

"Das größte Problem ist die Unwissenheit"

Zur Mitgliederversammlung des Automaten-Verbands Schleswig-Holstein am 5. Dezember kamen über 100 Mitglieder nach Neumünster. Mit Spannung wurde die Diskussion zu TR 5 erwartet.

Über 100 Mitglieder kamen am 5. Dezember zur Mitgliederversammlung des Automaten-Verbands Schleswig-Holstein nach Neumünster. Und das lag nicht an den Vorstandswahlen – Max Krumme wurde als Zweiter Vorsitzender und Michael Mohr als Schatzmeister einstimmig gewählt, Doris Renner schied aus dem Vorstand aus. Mit Spannung wurde die Diskussion zu den ersten Erfahrungen mit TR 5 erwartet.

DAW-Länderreferent für Schleswig-Holstein, Mario Tants, berichtete von seinen Gesprächen mit Politikern und den Behörden: "Das größte Problem ist die Unwissenheit. Weder die TR 5 noch die damit verbundenen Umsatzrückgänge sind als Thema bei den Politikern angekommen", sagte er. Es sei daher immens wichtig, vor Ort mit der Politik zu sprechen.

In der TR 5-Diskussion gab es dann eine klare Ansage des Verbandes durch Verbandsjustiziar Lüder Gause, der mehrfach aus der Spielverordnung zitierte: "Es fällt unter ihre Sorgfaltspflicht als Aufsteller, bei den V2-Geräten dafür zu sorgen, dass jeder, der spielen möchte, ein Identifikationsmittel ausgehändigt bekommt; und dann auch nur an einem Gerät spielt!" Der 1. Vorsitzende des Automatenverbands Niedersachsen, Heinz Basse, der als Gast in Neumünster war, warnte vor einer anders ausgelegten Spielverordnung: "Diese Diskussion schadet uns als Branche!"

Lüder Gause berichtete außerdem über den Stand der Härtefallregelungen in Schleswig-Holstein: "Die Anträge sind je nach Stadt völlig unterschiedlich bearbeitet worden." "Hardliner" seien die Städte Lübeck und Flensburg. Allerdings nähere man sich einem Ende, "die Härtefälle sind weitgehend positiv beschieden worden." "Versuchen Sie eine Entscheidung der Behörde nicht unter Druck zu erzwingen", appellierte er an die Mitglieder, "auch wenn es verständlich ist, dass Sie Planungssicherheit brauchen." Seiner Meinung nach sei es nicht sinnvoll, die Gerichte einzuschalten, sondern eine Regelung mit den Mitarbeitern des Ordnungsamtes zu finden.

Foto: Der ash-Vorstand nach den Wahlen: 1. Vorsitzender Wolfgang Voß, Verbandsjustiziar RA Lüder Gause, 2. Vorsitzender Max Krumme und RA Michael Mohr, der als Schatzmeister gewählt wurde (v.l.).

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der Dezember-Ausgabe von games & business.

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