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Glücksspielregulierung

CDU-Politiker erwartet modernes Gesetz

Für den schleswig-holsteinischen CDU-Politiker Hans-Jörn Arp stehen die Chancen für eine ganzheitliche Regulierung des Glücksspiels gut.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, ist zuversichtlich, dass sich die Bundesländer auf eine ganzheitliche Regulierung des Glücksspiels einigen werden. Im Interview mit games&business sagte Arp: "Ich kann nur an die Länder appellieren, sich unser schleswig-holsteinisches Gesetz als Vorbild für einen neuen Regulierungsentwurf zu nehmen." Die Chancen dafür schätzt er besser denn je ein: Das würden die Signale zeigen, die momentan aus dem Länderkreis zu vernehmen seien. So langsam tröpfele auch dort die Erkenntnis ein, dass es zukunftsfähiger Lösungen für die Bereiche Sportwetten und Online-Casinos bedarf.

Falls die Länder wider Erwarten nicht auf einen Nenner kommen sollten, werde Schleswig-Holstein 2019 erneut einen eigenen Gesetzesentwurf vorlegen und dafür im Länderkreis werben, so Arp.

In Schleswig-Holstein trat 2012 das Gesetz zur Neuordnung des Glücksspiels in Kraft. Das damals schwarz-gelb regierte Land besiegelte dadurch seinen (vorzeitigen) Alleingang bei der Regulierung von Sportwetten und Online-Casinos. Im Vergleich zum Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der am Online-Casino-Verbot festhält und für die Sportwetten lediglich eine Teilliberalisierung vorsieht, sah das Gesetz zur Neuordnung des Glücksspiels aus Schleswig-Holstein für beide Bereiche eine vollständige Marktöffnung für private Anbieter vor. 2013 trat das Land unter der Folgeregierung dann doch dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag bei, wobei manche der auf der Basis des Gesetzes von 2012 erteilten Lizenzen noch bis 2019 Gültigkeit besitzen.

Das komplette Interview mit Hans-Jörn Arp lesen Sie in der November-Ausgabe von games&business, im Sportwetten-Spezial.

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Bild: Hans-Jörn Arp, © CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages

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