Dachverband

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VA Berlin/Ostdeutschland

Klare Vision, wo es hingehen soll

Trotz parallel laufender Hausmessen im Verbandsgebiet war der Sitzungssaal der Automatenkaufleute in Berlin voll besetzt. Den Fragen der Unternehmer wurde viel Raum gegeben.

Der alte Vorstand des Verbands der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland (VA) ist auch einstimmig der neue. Eine Bestätigung seitens der Mitglieder für die geleistete Arbeit in einem intensiven und ereignisreichen Geschäftsjahr. Gleichzeitig Motivation für die anstehenden Herausforderungen. Und hier ist der Blick klar nach vorne gerichtet.

Ungeachtet der Herausforderungen und Fehlentwicklungen durch TR 5 – hier soll es zeitnah ein gesondertes Angebot zum Austausch geben – schwor Breitkopf die Verbandsmitglieder darauf ein, kämpferisch zu sein. "Wir geben nicht klein bei und beerdigen uns selbst", so Breitkopf. Und gab auch gleich die Marschroute vor. "Wir müssen authentisch unsere Probleme skizzieren und belegbare Fakten zur Abwanderung ins illegale Spiel sammeln. Wir müssen aber auch ganz klar sagen, wo wir hinwollen und uns zur Qualität bekennen. Sonst finden wir keine Politiker, die für uns eintreten."

Vor dem Hintergrund, dass 2019 in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Kommunalwahlen und in Brandenburg, Sachsen und Thüringen zusätzlich Landtagswahlen sind, sei man gut beraten "alles zu unternehmen, um auf unsere Branche positiv aufmerksam zu machen".

Der Vorstand, die DAW-Länderreferenten Dr. Johannes Weise und Katrin Wegener sowie Verbandsjustiziar Hendrik Meyer informierten gemeinsam über die Entwicklungen in jedem der sechs Länder, die das Verbandsgebiet umfasst. Hier bleibt die Situation für Automatenunternehmer in Sachsen besonders schwierig. Justiziar Meyer machte dennoch Mut und stellte zwei Punkte heraus, bei denen es sich juristisch zu kämpfen lohne: die Auswahlentscheidungen bei konkurrierenden Unternehmen und die an das Auslaufen des Glücksspielstaatsvertrags geknüpfte Befristung von Erlaubnissen.

Die Nachfragen der Unternehmer in der viereinhalbstündigen Sitzung machten deutlich, wie viel mehr sie außer den Gerichtsentscheidungen und dem an sich schon riesigen Themenkomplex TR 5 noch bewegt. Unter anderem die Nutzung leerstehender Flächen in den Hallen, aber auch die Sorge um die Konkurrenzsituation zu Spielbanken und zum illegalen Online-Spiel.

Mehr zur Jahreshauptversammlung der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland lesen Sie in der April-Ausgabe von games & business.

Bild: Rückendeckung für die nächsten 2 Jahre Vorstandsarbeit für die Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland haben (v.l.) Thomas Breitkopf (1. Vorsitzender), Steffen Rehr, Hendrik Meyer (Justiziar), Ben-Ari Chasklowicz, Andreas Wardemann und Tobias Schneegans (abwesend).

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