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Kultur in Spielhalle

Blacky's Playhouse als Tatort

Christoph Schwarzer baute in Bremthal, einem Stadtteil des hessischen Eppstein, eine Brücke zu Politik und Kultur.

Es dürfte eine Premiere sein, die da in einer Spielstätte Erfolg feierte: Die Autorin Romy Hausmann las aus ihrem Thriller "Liebes Kind" und erntete lang anhaltenden Beifall aus dem Auditorium. Nicht ganz so ungewöhnlich wie die Geschichte des Krimis, aber sehr nahe dran ist die Tatsache, dass dieses Auditorium zwischen Spielgeräten saß. Wo sich sonst Spannung eher im Spiel aufbaut, machte sich diesmal Stück für Stück das Panorama des Grauens in Form von Literatur breit. Und das alles mit Sponsoren wie dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Hessischen Rundfunk und der Sparkasse.

Eingestielt hatte den Event in Blacky's Playhouse die Kulturabteilung des Magistrats der Stadt Eppstein in der Reihe: "Autoren lesen in Eppstein – 5 Autoren, 5 Bücher, 5 besondere Orte." Die verantwortliche Kulturreferentin Christine Baum dazu: "Eine Lesung in einer Spielhalle zu veranstalten, war für uns Neuland und sehr spannend. Es war ein gelungener Abend." Christoph Schwarzer, der Erfinder und Betreiber von Blacky's Playhouse: "Für mich war der Abend deshalb besonders gelungen, weil ich Menschen, die von unserer Branche gar keine bis wenig Ahnung hatten, viel über uns und unseren unternehmerischen Alltag erzählen konnte. Man war durchaus überrascht, welchen Stellenwert Spielerschutz, Sicherheit und Gastlichkeit bei uns haben. Ich kann nur ermuntern, überall durch ähnliche Veranstaltungen solche Leuchttürme zum Leuchten zu bringen. Dann wird es für unsere Branche nicht mehr so dunkel aussehen, was die Zukunft anbelangt."

Foto: Autorin Romy Hausmann las in Blacky's Playhouse aus ihrem Krimi "Liebes Kind".

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