Dachverband

Anzeige


Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Bewusstsein für besondere Verantwortung

Der Bundesverband Automatenunternehmer (BA) weist anlässlich des "Aktionstags gegen Glücksspielsucht" am 25. September auf die besondere Verantwortung von Glücksspielanbietern hin.

Auf Initiative der Bundesländer lenken auch beim diesjährigen "Aktionstag gegen Glücksspielsucht" ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter des Hilfesystems mit verschiedenen Aktionen die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Problematik des pathologischen Glücksspiels in Deutschland. Der BA betont in diesem Kontext, dass die Suchtprävention seit vielen Jahren auch essenzieller Bestandteil des operativen Tagesgeschäfts des legalen Aufstellunternehmers sei. Jeder ordentlich arbeitende Unternehmer lege großen Wert auf regelmäßige Schulungen seiner Mitarbeiter in Spielhallen und Gastronomiebetrieben, heißt es in der Pressemitteilung des BA. Eine Reihe von Unternehmen hätten ihre Betriebe auf freiwilliger Basis zertifizieren lassen.

In der Deutschen Automatenwirtschaft habe sich die Präventionsarbeit in den letzten Jahren weiterentwickelt. Im Rahmen der Qualitätsinitiative 2020 gebe es viele Maßnahmen, bei der die Qualität im Fokus liegt, macht der BA deutlich. "Spielerschutz findet auf mehreren Ebenen statt – im Gerät, am Aufstellort, beim Mitarbeiter. Wichtig ist, das nötige Bewusstsein für die besondere Verantwortung zu haben. Auch wenn die Branche sich auf den Weg gemacht hat, liegt noch eine gute Strecke vor ihr."

BA-Präsident Thomas Breitkopf betont, dass Automatenunternehmer mit ihrem Angebot eine besondere Verantwortung tragen. "Daher ist es selbstverständlich, dass wir denen, die ein Problem mit unserem Angebot haben, helfen. In unseren Unternehmen ist die Präventionsarbeit gut organisiert. Die Hauptarbeit wird dabei von den Mitarbeitern geleistet! Sie haben direkten Kontakt zu unseren Spielgästen und ihnen kommt vor allem in der Erstansprache eine besondere Aufgabe zu. Ich weiß, dass Prävention für viele meiner Kollegen in den BA-Landes- und Fachverbänden eine Herzensangelegenheit ist!"

Um effektiven Spielerschutz zu realisieren, braucht es aus Sicht des Verbandes ebenso die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die das legale Spiel stärken. Gundolf Aubke, BA-Vizepräsident und von Anfang an in die Konzeption der Präventionsarbeit der Branche involviert: "Wer das gewerbliche Geldspiel am Automaten zunehmend unattraktiver macht, provoziert, dass die Spielenden auf unregulierte Angebote, etwa ins Internet, ausweichen. Dort gibt es keinen Spielerschutz. Diese Entwicklung konterkariert nicht nur die Präventionsarbeit der Automatenbranche, sondern schadet dem Spieler, der in geschützten Räumen spielen möchte. Spielerschutz kann nicht über die quantitative Begrenzung des gewerblichen Spiels erreicht werden. Hier gilt: Qualität vor Quantität." Für den BA steht fest: Die Mitgliedsunternehmen des BA tragen eine besondere Verantwortung, der sie sich tagtäglich stellen.

Foto: BA-Präsident Thomas Breitkopf (l.) und BA-Vizepräsident Gundolf Aubke äußern sich zur Verantwortung des Automatenunternehmers.

Zurück


Anzeige