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Große Resonanz

BaWü: Über 5.000 Unterstützer für Petition

Die Online-Petition der Automatenbranche für ein faires Landesglücksspielgesetz in Baden-Württemberg hat schon über 5.000 Unterstützer.

Die erst am 16. Februar gestartete Online-Petition der Automatenbranche für ein faires Landesglücksspielgesetz in Baden-Württemberg ist schon mehr als 5.000-mal unterzeichnet worden, berichten der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) und der Automaten-Verband Baden-Württemberg (AVBW) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Sie ist an den Landtag von Baden-Württemberg gerichtet. Die Petition wendet sich gegen die drohenden massenhaften Schließungen staatlich konzessionierter Spielhallen in Baden-Württemberg zum 30. Juni und fordert, auch mit Blick auf die Legalisierung bisher illegaler Online-Glücksspielangebote, eine Spielhallen-Regulierung nach qualitativen statt quantitativen Kriterien.

Georg Stecker (Foto, links), DAW-Vorstandssprecher unterstreicht: "Es ist absurd, im digitalen Zeitalter Spielhallen mit dem Zollstock zu regulieren, denn das Spiel im Internet hat den Glücksspielmarkt längst grundlegend verändert. Statt einer antiquierten Regulierung, die unternehmerische Existenzen und tausende Arbeitsplätze vernichtet, brauchen wir eine moderne Regulierung. Eine Regulierung, die auf qualitative Kriterien setzt und so den Jugend- und Spielerschutz tatsächlich stärkt."

"Der 30. Juni darf nicht zur Guillotine des legalen Spielangebots in Baden-Württemberg werden. Unsere Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen eine sichere Zukunft", fordert Dirk Fischer, Vorstand Automaten-Verband Baden-Württemberg. "Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum wegen willkürlicher Mindestabstände ordentliche, familiengeführte Betriebe zur Schließung gezwungen und tausende Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, während demnächst jeder legal auf dem Smartphone spielen kann. Im Bus, zu Hause auf dem Sofa oder auf dem Schulhof. Die große Unterstützung unserer Petition in Baden-Württemberg und darüber hinaus zeigt mir, dass das auch tausenden anderen Menschen unbegreiflich ist", betont Fischer.

Hintergrund der Petition: Mit Blick auf den neuen Glücksspielstaatsvertrag, der zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, müssen ab dem 30. Juni staatlich konzessionierte Spielhallen in Baden-Württemberg einen 500-Meter-Luftlinienabstand untereinander sowie zu Kinder- und Jugendeinrichtungen einhalten. Das bedroht bis zu 80 Prozent der Standorte und bis zu 8.000 der rund 10.000 Arbeitsplätze, warnt die Automatenbranche.

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