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Vorwürfe zurückgewiesen

Automatenwirtschaft kontert Kritik

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), verwahrt sich gegen aktuelle Kritik des Bremer Suchtforschers Prof. Gerhard Meyer.

Anlässlich des Erscheinens des Jahrbuchs Sucht 2019 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) weist Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), in einer Stellungnahme die Kritik des Bremer Suchtforschers Prof. Gerhard Meyer entschieden zurück. Meyer hatte der Branche vorgeworfen, die Gesetzgebung "in eklatanter Weise" auszuhebeln.

"Alle Geräte, die in legalen Spielhallen und in der ordentlichen Gastronomie aufgestellt sind, wurden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) geprüft und zugelassen. Die PTB darf die Bauart eines Gerätes nur zulassen, wenn die Anforderungen der Spielverordnung erfüllt sind. Das belegt: Die Unternehmen der Automatenwirtschaft halten sich an die strengen gesetzlichen Vorgaben", stellt Stecker klar.

Mit Blick auf die aktuellen Marktveränderungen nach der Umstellung auf TR 5 im November 2018 äußert Stecker weiter: "Die einschneidenden Maßnahmen der Spielverordnung haben die Attraktivität des legalen gewerblichen Geldspiels erheblich gemindert. Wir erleben derzeit eine massive Abwanderung der Spielgäste in unlimitierte oder sogar zumeist illegale Angebote, zum Beispiel im Internet oder in Hinterzimmern, und sind alarmiert. Die deutliche Abwanderung zeigt, dass wir seit der Umstellung der Automaten unseren wichtigen gesetzlichen Auftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen können. Den explodierenden Schwarzmarkt kann man am wirksamsten mit einem attraktiven legalen Angebot bekämpfen. Es muss Schluss sein mit der weiteren Knebelung der legalen Automatenunternehmen!"

Foto: © DAW/Urban

 

 

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