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Finanzhilfe

Ausbildungsprämien beschlossen

Die Bundesregierung hat Ausbildungsprämien für 2020/2021 abgeschlossene Ausbildungsverträge sowie weitere Fördermöglichkeiten beschlossen. Diese sollen insbesondere kleinen und mittleren Betrieben helfen, Ausbildungsverhältnisse aufrechtzuerhalten.

Wie der Bundesverband Automatenunternehmer (BA) mitteilt, erhalten Ausbildungsbetriebe

• 2.000 Euro für jeden für 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag,

• 3.000 Euro für jeden zusätzlich geschaffenen und abgeschlossenen Ausbildungsvertrag,

• 3.000 Euro für die Übernahme Auszubildender aus pandemiebedingt insolventen Betrieben.

Zudem ist dem BA zufolge eine Förderung von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung geplant. Sie greift für jeden Monat, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent hat und trotzdem für Auszubildende und Ausbilder keine Kurzarbeit anmeldet. Diese Unterstützung ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.

Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Das Hilfsprogramm von 500 Millionen Euro erstreckt sich über die Jahre 2020 und 2021. "Sollten Sie noch unsicher sein, ob Sie in diesem Jahr ausbilden, so können Sie diese Informationen gegebenenfalls in Ihre Entscheidung mit einbeziehen", rät der BA.

Die aktuell beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung sollen dem Negativtrend bei Ausbildungsverträgen entgegenwirken. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung werden 2020 bedingt durch die Corona-Krise voraussichtlich 25.000 weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als 2019.

Diese und weitere wichtige Unternehmer-Infos rund um Corona gibt es weiterhin in unserem fortlaufend aktualisiertem games & business EXTRA auf gamesundbusiness.de.

© Stockfotos-MG – stock.adobe.com

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