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Karl-Besse-Preis 2019

19.000 Euro für Seniorenbegleiter

Der diesjährige Karl-Besse-Preis des Deutschen Automatenverbands (DAV) geht an das Projekt "Jugendliche Seniorenbegleiter" von der Familienbildungsstätte Dülmen.

Bei seiner Jahreshauptversammlung am 21. Mai in Essen hat der Deutsche Automatenverband (DAV) den nach seinem Ehrenvorsitzenden Karl Besse benannten Preis vergeben. Die Auszeichnung, mit der der DAV soziale Projekte unterstützt, geht 2019 an die Familienbildungsstätte Dülmen (Landkreis Coesfeld) und deren Programm "Jugendliche Seniorenbegleiter".

Der Karl-Besse-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Tatsächlich können sich die Mitarbeiter der Familienbildungsstätte aber über eine 19.000-Euro-Spende freuen. Der Grund: Alle acht Mitglieder des gesamten DAV-Vorstands legten noch einmal je 1.000 Euro drauf. Ebenso sechs weitere Aufstellunternehmer, die Mitglieder im DAV sind – unter ihnen Alexander Todt (Automatenvertrieb Todt), Robert Neu (Treffpunkt Automaten GmbH), Harald Mischer (Toronto GmbH), Carsten Pieper (Dirkorte Automaten), Thomas Betz (Unternehmensgruppe Betz) und ein Filialist.

Mehrere der anwesenden jugendlichen Projektteilnehmer sagten, dass sie mit ihrem Einsatz "Verantwortung in einer immer älter werdenden Gesellschaft übernehmen wollen" oder berichteten auch von an Demenz erkrankten Großeltern. Sie lesen den Senioren unter anderem vor, messen ihnen den Blutdruck oder lernen, halbseitig gelähmte Personen – etwa beim Essen – zu unterstützen. In einem zertifizierten Kurs der Familienbildungsstätte werden sie auf diese Aufgaben vorbereitet.

Mit dem gespendeten Geld werden die Kurse finanziert. Henning Höne, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag und Abgeordneter des Landtagswahlkreises Coesfeld I - Borken III, dankte in seiner Laudatio den Aufstellunternehmern für ihr soziales Engagement. Jedes der geförderten Projekte profitiere von der Aufmerksamkeit, die mit so einem Preis verbunden sei. Die jugendlichen Projektteilnehmer in Dülmen lernten "soziale Kompetenzen, die man nicht digitalisieren kann".

Karl Besse unterstrich, dass Aufstellunternehmer oft mittelständische Betriebe führen und mit ihrem Engagement ein Zeichen dafür setzten, "dass wir in der Mitte der Gesellschaft verortet sind".

Foto: DAV-Ehrenvorsitzender Karl Besse (rechts) und Laudator Henning Höne (links) freuen sich mit jugendlichen Projektteilnehmern, Mitarbeitern der Familienbildungsstätte Dülmen und Aufstellunternehmern des DAV über die Spende.

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