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"Weckruf"

15 Jahre Forschungsstelle Glücksspiel

Zum 15-jährigen Bestehen der Forschungsstelle Glücksspiel wird es am 11. März, am Vorabend des Symposiums, einen Festakt geben, am 13. März folgt eine Pressekonferenz.

"Es besteht offenkundig ein Politikversagen", so der Leiter der Forschungsstelle Prof. Dr. Tilman Becker, der in diesem Jahr zum 15-jährigen Bestehen der Forschungsstelle Glücksspiel mit Festakt und Symposium einen "Weckruf an die Politik" senden will.

Seit 15 Jahren weist die interdisziplinäre Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim eigenen Angaben zufolge auf Regulierungsdefizite hin. Ihre Bilanz: Die Ziele der Regulierung, d.h. der Schutz der Verbraucher vor Sucht, Betrug, Manipulation und Kriminalität, die mit dem Glücksspiel verbunden sein können, werden nicht erreicht. Im Gegenteil, die derzeitige Situation sei dadurch gekennzeichnet, dass im Internet das illegale und unregulierte Angebot mit einem Marktanteil von mittlerweile 83 Prozent dominiert.

"Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Paradies für illegale Anbieter entwickelt", bilanziert Becker. Er fordert vor diesem Hintergrund schnellstmöglich die Schaffung einer bundesweiten Glücksspielkommission, die "die Differenzen zwischen den einzelnen Ländern beendet, zentrale Lizenzen vergibt und die gesetzlichen Vorgaben wirkungsvoll überwacht". Diese und weitere Themen kommen in verschiedenen Formaten auf den Tisch:

• Mo, 11. März, ab 18 Uhr: Festakt 15 Jahre Forschungsstelle Glücksspiel
• Di + Mi, 12. + 13. März: 2-tägiges Glücksspiel-Symposium
• Mi, 13. März, 11 Uhr: Pressekonferenz mit Vertretern aus Politik und Forschung

Für die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) diskutiert Vorstandssprecher Georg Stecker unter anderem über den Regulierungsbedarf in Deutschland.

Mehr Infos und das Programm rund um 15 Jahre Glücksspiel-Forschung in Hohenheim gibt es hier.

Bild: Aufmerksame Zuhörer auf dem Glücksspiel-Symposium 2018.

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