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09.08.2016 09:53
Glücksspielstaatsvertrag, Antragstellung und Auswahlverfahren

Zweiter Deutscher Glücksspielrechtstag


Am 14. Oktober findet in den Räumlichkeiten des Deutschen Fachverlags in Frankfurt der zweite Deutsche Glücksspielrechtstag statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht und der Kanzlei Benesch Winkler.

Thematisch wird sich die Tagung auf die Antragstellung zur glücksspielrechtlichen Erlaubnis, die Auswahlentscheidung bei konkurrierenden Spielhallen sowie den Glücksspielstaatsvertrag konzentrieren. Volker Nottelmann, Rechtsabteilung der Gauselmann Gruppe, spricht über die Erfahrungen bei der Antragstellung in verschiedenen Bundesländern sowie den Stand der verfassungsrechtlichen Verfahren. Dr. Jonas Krainbring von der Kanzlei Benesch Winkler stellt in seinem Vortrag die Frage, ob der Gesetzgeber bei der Auswahlentscheidung zwischen Spielhallen eine Regelungspflicht besitzt.

Eine Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags nehmen Prof. Dr. Christian Koenig von der Universität Bonn und Prof. Dr. Tilman Becker von der Universität Hohenheim vor. Während ersterer über die Neuordnung der Regulierung der digitalen Glücksspielwirtschaft referiert, widmet sich letzterer dem Zusammenhang zwischen Spielhallen-Abständen und Gerätebeschränkungen auf der einen und Glücksspielsucht auf der anderen Seite – immer im Hinblick auf die im Glücksspielstaatsvertrag verankerten Instrumente.

Die Tagung endet mit einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Glücksspielstaatsvertrag 2021".

Anmeldeschluss für den zweiten Deutschen Glücksspielrechtstag ist der 10. Oktober. Eine frühzeitige Anmeldung wird jedoch empfohlen: So werden diejenigen, die bis zum 29. August buchen, mit 5 Prozent Frühbucherrabatt belohnt.

Bild: Rechtsanwalt Mirko Benesch wird die Veranstaltung leiten.