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22.03.2016 15:36
BZgA-Daten zu Glücksspielverhalten in Deutschland

Spiel an Geldspielautomaten rückläufig


Die Glücksspielteilnahme in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Erstmals seit Beginn der Studienserie nimmt zudem das Spielen an Geldspielautomaten ab. Der Anteil Jugendlicher, die gewerbliche Glücksspiele nutzen, ist im gleichen Zeitraum von 15,8 Prozent auf 14,6 Prozent gesunken. Zugenommen hat dagegen die Teilnahme an illegalen Sportwetten unter 18- bis 20-jährigen Männern. Das belegen die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der Studie "Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015".

Die Repräsentativbefragung zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen in Deutschland erheben der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) alle zwei Jahre. Ein problematisches oder pathologisches Glücksspielverhalten weisen 0,79 Prozent der Befragten auf. Diese Quote liegt im Bereich vergleichbarer in Deutschland bereits durchgeführter Studien und ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Grundsätzlich zeigen die Daten, dass männliches Geschlecht, Alter bis 25 Jahre, niedriger Bildungsstatus und Migrationshintergrund das Risiko für glücksspielassoziierte Probleme erhöhen.

Die Repräsentativbefragung der BZgA "Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015" kann hier heruntergeladen werden.